Hinterradantrieb und Kardan einbauen

  • Nachdem wir den Hinterradantrieb abgeschraubt hatten, wird der Kardan beim Abnehmen der Hinterradantriebs mit aus dem Schwingenrohr gezogen. Er wird aus seiner Aufnahme am Hinterradantrieb raus geruckelt. Damit ist er frei! Nachdem dann vorne die Feder gelöst wurde, konnte der Simmering abgezogen werden. Nun wird ein neuer aufgesteckt:


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    Die Nut im Simmerring zeigt zu der Verzahnung!


    Die Verzahnung des Kardans und des Kreuzgelenks werden mit Molykote BR2 Plus geschmiert


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    Dann wird der Kardan in die Aufnahme am Hinterradantrieb gesteckt. Das geht ganz leicht, denn der dünne Federring auf der Verzahnung soll nur ein Herausrutschen des Kardans verhindern.


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    Nun muß noch der O-Ring eingesetzt werden:


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    DA gehört er hin!


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    Soweit die Vorbereitungen.

    Die Schwinge ist abgestützt und der Pappkarton liegt als Auflagefläche bereit.

    Nun wird der Hinterradantrieb in Position gebraucht und der Kardan ins Schwingenrohr gesteckt.


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    Nun wird das Kreuzgelenk in die Mündung des Schwingenrohr gefummelt. Das kurze Ende des Kreuzgelenks muß nach links in das Schwingenrohr gesteckt werden.


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    Zur Vorbeitung habe ich mir jetzt noch die vier Muttern für den Hinterradantrieb auf dem Karton bereit gelegt.




    Kardan auf das Kreuzgelenk schieben

    Jetzt wir es etwas schwierig. Der Hinterradantrieb wird jetzt angehoben und in Richtung des Schwingenrohrs geschoben. Er muß so gehalten werden, dass die 4 Bolzen vor den Löchern am Schwingenflansch stehen. Er läßt sich natürlich nicht bis an das Schwingenrohr schieben, weil sich im Rohr der Kardan mit dem Kreuzgelenk trifft und nicht weiter kann. Mit der linken Hand habe ich den Hinterradantrieb in Position gehalten. Mit der rechten Hand fasse ich das lange Ende des Kreuzgelenks und drehe es ganz leicht zwischen den Fingern hin und her. Dabei hebe ich nun den Hinterradantrieb in Richtung Schwingenrohr. Die Verzahnung des Kardans fand überraschend leicht ihren Weg in ihr Gegenstück im Kreuzgelenk. Und weil das so leicht ging, habe ich es nochmal auseinander gezogen und wieder zusammengesteckt. Das ging noch leichter, weil die Verzahnung schon in der richtigen Position war.


    Nun nimmt man eine der Muttern und dreht sie auf einen Bolzen. Aber nur so weit, dass sie gerade so packt. Wir brauchen diesen leichten Abstand zwischen Hinterradantrieb und Schwingenrohr um das Kreuzgelenk auf die Getriebeausgangswelle zu stecken! Damit nichts verrutscht, schraube ich alle vier Muttern auf die Bolzen:


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    Wird fortgesetzt...

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    Rollender Donner und schweres Metall tragen mich wie ein Sturmwind über das Land!

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    Weltfrieden!

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  • Den Gummifaltenbalg über das Kreuzgelenk fummeln


    Dadurch, dass das Hinterachsgetriebe mit Abstand zum Schwingenrohr leicht fixiert ist, hat das Kreuzgelenk nach links etwas Platz. Dadurch kann man das rechte, lange Ende des Kreuzgelenks zur Seite drücken und es entsteht ein Spalt durch den man den Gummifaltenbalg über das Kreuzgelenk schieben und in Position bringen kann.


    Jetzt wird es wieder fummelig. Mit der linken Hand wird der Gummifaltenbalg nach links gedrückt, damit das Kreuzgelenk frei gelegt wird.


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    Mit der LINKEN HAND :wink2: !!! Die rechte braucht ihr um da rein zu greifen und das lange Ende des Kreuzgelenks auf die Getriebeausgangswelle zu schieben. Dabei muß das Kreuzgelenk auch ein wenig verdreht werden, damit die Verzahnungen ineinander greifen. Das Kreuzgelenk läßt sich nicht in einer Bewegung auf die Welle schieben. Sobald die Verzahnugen ineinander greifen, klemmt das Gelenk, weil es aufgrund der asymetrischen Bauform nach links schwerer ist und links runter hängt. Es muß also einmal weiter links nachgefasst werden und wenn man es links etwas anhebt, läßt es sich nach rechts auf die Getriebeausgangswelle schieben.

    Geschafft!


    Noch ein Tipp:

    Wem es hier an Fingerkraft fehlt, der kann sich mit einer Rohrzange in der rechten Hand helfen. Diese wird so einjustiert, dass man sie, wenn sie auf dem Ende des Kreuzgelenks sitzt, kräftig zusammendrücken kann. So gefasst, läßt sich das Kreuzgelenk mit der Zange links anheben und nach rechts auf die Welle schieben.


    Gummifaltenbalg auf die Schwinge stülpen

    Ich hatte erst erfolglos versucht irgendwie den Gummibalg nach links auf die Bördelkante der Schwingenmündung zu stülpen. Das ging nicht. Da waren nach oben nur ca 6mm Platz. Aber dann hatte ich mich an diesen Faden erinnert. Andy hat dann selbst die beste Lösung gefunden! Die Schwinge muß horizontal ausgerichtet werden!

    Dazu muß natürlich auch der Stoßdämpfer auf der linken Seite ausgebaut werden.

    Dann wird auf die Stütze noch ein dicker Klotz als Abstandhalter gelegt.


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    Fast perfekt horizontal! Und damit gewinnt man über der Schwingenmündung genau die paar Millimeter mehr Platz, mit denen sich der Gumifaltenbalg leicht über die Bördelkante drücken läßt.


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    Ich hatte ihn als erstes zur Mitte hin, schräg oben über die Bördelkante gedrückte und war dann abwechselnd nach hinten unten und von oben nach vorne mit den Fingern auf der Bördelkante herumgetastet und habe gedrückt. Dabei ließ sich der Gummibalg leicht über die Bördelkante schieben.


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    Zur Motorseite hin sitzt der Gummibalg schon richtig vor dem Flansch und läßt sich leicht über die Kante drücken.


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    Fertig! "Wenn man weiß, wie es geht, ist es einfach!"

    Mit diesem Tipp hat sich Andy ein Ehrenbier verdient! Danke, dass du diese Lösung mit uns geteilt hast!!! :wink2:


    Nun werden die Muttern am Hinterachsantrieb angeschraubt, aber nur "fingerfest"! Das ist eine Vorbereitung für die korrekt Montage des Hinterrades und muß so!


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    Nun kommt der Klotz von der Stütze, womit die Schwinge wieder so weit runter kommt, dass die Stoßdämpfer wieder montiert werden können.


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    Und immer Vorsicht! Die Schwinge darf nicht runterfallen, weil sonst das Kreuzgelenk angeknackt wird und sich nach wenigen Kilometern verabschiedet!



    Den gammeligen Bolzen des rechten Stoßdämpfers habe ich gereinigt und etwas poliert.


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    Gut gefettet wird er wieder eingesetzt.


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    Nun bin ich soweit das Hinterrad wieder einzubauen!

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  • Haaalt, halt, halt, halt! Da fehlt was:


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    Diese Hülse, die da im Hinterachsantrieb steckt!


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    Es hat aber auch keiner was gesagt! Ihr macht das nicht so oft, was???


    Sooo, jetzt ist die Maschine für den Einbau des Hinterrades bereit!

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  • Hallo Richard, danke für die Blumen!

    Im übrigen bevorzuge ich EO, denn in meinem Jahrgang heißt jeder 4. Martin, zwei meiner Freunde ebenfalls. 1973 saß ich mit drei weiteren Martins in einer Klasse. Seit dem habe ich den Spitznamen EO, selbst meine Frau nennt mich so. Martin war damals das, was vor 20 Jahren der "Kevin" war oder heute ebent "Justin Pascal".


    Und da geht es zum Einbau des Hinterrades.

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  • Abschließende Arbeit


    Nachdem der Gummifaltenbalg wieder am Ort sitzt, können der Drahtbügel, der die Bremsleitung hält und der Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter wieder montiert werden.


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    Nun kann auch die Blende auf den Bremsflüssigkeitsbehälter gesetzt werden:


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    Die Blende der Fußbremspumpe wird noch nicht montiert. Die ist im Weg, wenn man die innere Krümmerschraube des 5. Zylinders fest schrauben will. Die kommt also erst wieder dran, wenn der Schalldämpfer rechts montiert wurde!

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  • Hallo Richard, danke für die Blumen!

    Im übrigen bevorzuge ich EO, denn in meinem Jahrgang heißt jeder 4. Martin, zwei meiner Freunde ebenfalls. 1973 saß ich mit drei weiteren Martins in einer Klasse. Seit dem habe ich den Spitznamen EO, selbst meine Frau nennt mich so. Martin war damals das, was vor 20 Jahren der "Kevin" war oder heute ebent "Justin Pascal".


    Und da geht es zum Einbau des Hinterrades.

    Alles gut EO :thumbup:


    Gruß

    Richard :chop:

    Anette sagt. "Farbe egal, hauptsache schwarz"
    Anette und Richard VRCC # 36688