Beiträge von Berni

    von Manner
    Hallo Freunde,
    habe sämtliche Schadensberichte von euch genau verfolgt und komme zu folgendem Schluss:
    Wenn beim Hinterrad-Ausbau die Schwinge durch Abbau der Federbeine zu weit abgesenkt wird, können sich die beiden Bauteile des Kreuzgelenkes in denen die 4 Nadellager sitzen, verbiegen!
    Nadellager müssen absolut parallel zu den wirkenden Kräften belastet werden. Durch geringste Verbiegungen (s.o.), oder herunterfallen des Kreuzgelenkes kann die absolute Parallelität schon dahin sein. Beispiel:


    Nadellänge 15 mm voll belastbar bei paralleler Kraft
    Winkelfehler 2° belastbare Nadellänge nurnoch 3 mm


    Kein Wunder, dass das Lager sehr schnell stirbt.
    Das abgerutschte Kreuzgelenk-Gummi ist eigentlich nur ein Anzeichen für zu starkes Absenken der Schwinge.
    Versucht mit geringen Schaltspitzen zu fahren (Zwischengas beim herunterschalten).


    Mit freundlichen Grüßen von Manner


    von Carsten
    Das kann ich mir nicht vorstellen,dass dadurch die Lager beschaedigt werden. :o
    So ein Kreuzgelenk muss noch ganz andere Belastungen aushalten koennen,z.B beim Ein und Ausfedern waehrend des Beschleunigungsvorganges.
    Das Eindringen von Feuchtigkeit ist meiner Meinung nach die groesste Gefahr,da dadurch die Dauerfettfuellung aus den Nadellagern ausgewaschen wird,wenn der Gummischutzbalg runter gerutscht ist.


    von Knud
    Ich glaube, wenn ich Manner richtig verstehe, geht es um folgenden Sachverhalt:
    Da das Kreuzgelenk vor dem Schwingenlager liegt, kann es bei starkem Absenken der Schwinge zu einem Anstoßen der Antriebswelle am Schwingengehäuse kommen. Daraus ergeben sich für das Kreuzgelenk untypische Hebelkräfte. Theoretisch kann ich mir schon vorstellen, daß daraus Probleme entstehen können.
    Praktisch würde das aber bedeuten, daß jemand die Schwinge so weit herunterhängen lassen muß, daß sie sich selbst durch die Antriebswelle am weiter Heruntersacken hindert.
    Wer sowas ruhigen Gewissens hinnimmt, hat an meinem Moped sowieso nix verloren.
    Ich glaube auch am ehesten macht die abgerutschte Manschette dem Kreuzgelenk den Garaus.
    Zwischengas würde ich nur bei unsynchronisierten Treckergetrieben geben.
    :D

    von Dutton
    War letzte Woche erstmals von meiner Valk enttäuscht. Hatte plötzlich Fehlzündungen und lief nur noch auf einigen (welchen ?) Zylindern.


    Da sie vorher naß geworden war, habe ich erst an Kontaktprobleme gedacht : Alles mit Kriechöl eingesprüht, kein Erfolg. Kerzen rausgeschraubt : Zündfunke auf allen Zylindern. Ventildeckel ab, Induktor geprüft : alles ok. Sogar Sprit neu eingefüllt : keine Besserung.


    Also ab zum Händler. Erste Frage : Was ist mit die Kerzen ? Ich : alle super, sehen aus wie neu, sind erst ein paar tausend drin. Händler : Heißt garnix, die NGK's geben oft bei der ersten Fehlzündung den Geist auf. Und das Komischste ist : außerhalb ist Zündfunke da, bei Kompression dann aber nicht mehr. War das toll damals mit die Bosch und Champion !


    Also Satz neue Kerzen rein, Mopped läuft wieder wie Eins. Habe ab sofort immer einen zweiten Satz Kerzen im Rucksack !!! :D


    von Knud
    Das kennen wir von der VMax. Alle paar tausend Kilometer knallt immer eine Kerze weg. An der Kerze selbst ist nix zu sehen und Funke ist auch da. Merkt man nur per Durchmessen und daran, daß der Pott weg bleibt.
    Jetzt verwenden wir Kerzen ohne "R", also nicht entstörte. Statt DPR8EA-9 also DP8EA-9. Da diese einen anderen Innenwiderstand haben, scheinen sie besser zu halten. Bis jetzt keinen weiteren Probleme...


    von Mike

    Zitat

    Heißt garnix, die NGK's geben oft bei der ersten Fehlzündung


    das kenn ich auch.


    fahre nun nur noch die IRDIDIUM IX DPR7EIX-9 7803 NGK
    nicht ganz billig, eine kostet ca. 15 euro!! aber dafür halten sie ca. 100.000km.
    angeblich verbrauchen sie auch weniger sprit???kann sein...
    beim starten läuft der motor schneller rund.


    ich bin absolut zufrieden mit den kerzen und kann sie nur empfehlen.


    von Datton
    :D
    Danke Euch beiden für die Rückmeldung.


    Jetzt ärgere ich mich nur, daß ich sofort zu dem Satz neu eingeschraubter Kerzen noch einen weiteren als Reserve gekauft habe. Für 12 Kerzen bin ich jetzt erstmal 55 Euronen los.


    Von daher werde ich versuchen, wie folgt vorzugehen :


    Falls es wieder mal knallt, ganzen Satz raus, neuen Satz funktionierender Kerzen rein. Dann aus dem ausgebauten Satz die kaputte/n Kerze/n aussondern, durch ganze ersetzen und diese 6 Kerzen wieder als Ersatz mitführen.


    Frage nur : Wie finde ich die defekten raus ? Kennt einer mit Erfahrung die betreffenden Meßwerte ? Ich stelle mir die Sache etwas schwierig vor, wenn das jeweilige Teil nicht richtig kaputt ist, sondern ohne Belastung sogar noch einen normalen Zündfunken erzeugt.


    von Knud
    An der kaputten Kerze sieht das "Kerzenbild" etwas anders aus. Normalerweise sind die Keramikörper und die Elektroden der Kerzen schön grau. An der defekten Kerze sind die Elektroden deutlich heller und der Keramikkörper "sauberer", weil keine vernünftige Verbrennung mehr stattfindet. Sieht ein bißchen aus, als würde sie auf dem Topf zu mager laufen.
    Ist auf jeden Fall im Vergleich mit den anderen Kerzen erkennbar.


    von Woka
    Hallo Guys,


    will nur kurz bestätigen, dass die Iridiumkerzen die erste Wahl sind.
    Beste Kaltlaufeigenschaften und längste Lebensdauer.
    Gruß Woka


    von dietmar
    ...stimmt !!!
    ...meine laufen jetzt ca.45000 km.
    bisher ebenfalls keine probleme.
    auch im winter "null-problemo".

    von Windrider
    ...und wie kann man die schwarzen Seitenblenden möglichts
    zerstörungsfrei entkleben?
    Danke für einen guten Tipp.


    von Coolair
    Hallo Windrider,
    wenn überhaupt zerstörungsfrei dann probier´s vorsichtig mit einem Heißluftföhn.
    So ähnlich wie Aufkleber entfernen, das heißt gut warm machen, aber nicht verschmelzen und mit einer Kunststoffspachtel vorsichtig abhebeln. Zum Aufkleben wieder neues doppelseitiges Klebeband verwenden.



    Viel Erfolg !!!



    von Harry
    Hallo Windrider ,
    habe die schwarzen Teile mit einer dünnen Angelschnur
    abgelöst . Geht Super .
    Zum Ankleben hab ich von der Fa. Würth das
    Spiegelklebeband benutzt . Hält Bombastisch !!


    von Windrider
    Hallo Tscharlie,
    Hallo Harry,


    daß ging aber flott - danke für die Tipps, werde die Sache
    gleich mal angehen.


    Grüß Euch + einen schönen Tach


    Bernd

    von Kurt
    Bin interessiert an einen KN Luftfilter.


    Wie sind die Erfahrungen-Meinungen??????


    von Andy
    Hab meinen jetzt ca. 20000 drin, bis jetzt läuft die Dicke noch


    von Miengel
    ICH HABE AUCH EINEN K&N Luftfilter montiert
    möchte Ihn nicht missen, hält länger, kann man reinigen und
    spartg auf Dauer Geld. nachteile gibt es keine, meiner Meinung nach. Bin auf jeden ´Fall zufreiden
    .


    von Martin
    ich hab den K&N von der alten in die neue Valk mitgenommen, bisher hat er ca. 90.000 KM Laufleistung.


    Unterschiede zum Serienfilter im Motorlauf gibts nicht, Reinigung mach ich alle 2 Jahre, Passgenauigkeit ist gut.


    Da der K&N doch teurer ist als ein Serienfilter lohnt er sich vor allem, wenn du dein Moppi viel und noch lange fahren willst.


    Bei Fahrleistungen von 5000 KM pro Jahr lohnt der Mehrpreis nicht.


    von F6Martin
    Hallo
    Und wo bekomme ich den Filter von K&N her?
    Mein Honda-Händler meines nochvertrauen will mich zur 36000 inspktion überreden. Ventile und Vergaser . verstehe ich ja noch, aber den Filter kann ich auch wechseln.


    von Robert
    HIER bekommst Du auch einen!


    von andresw
    Der K&N Filter hat ja einen grösseren Luftdurchsatz als der Original Filter.


    Hat denn niemand Probleme damit, dass die F6 damit im unterern bzw. mittleren Drehzahlbereich zu mager läuft ???

    von Joern
    Irgendwie hat mein Mopped es nicht mehr mit der Zuverlässigkeit. Jetzt ist die gesamte hintere Beleuchtung - Bremslicht, Rücklicht, Blinker - ausgefallen, während vorne alle funktioniert.
    Abends abgestellt, alles ok - morgens angemacht - Defekt. Sicherungen sind ok, lose oder abgetrennte Kabel sind nirgends zu entdecken.


    Langsam habe ich keine Lust mehr - Das ist jetzt schon die 4. Reparatur auf den letzten 5.000 KM. Batterie, Vergaser, gesamte Steuereinheit und nun wieder die Bordelektrik.


    Ich will ja nicht nerven, aber meine 20 Jahre alte Electra Glide läuft und läuft und läuft....


    von Ernst
    Hallo Joern,
    also von nix kommt im normalfall auch nix, Abends funktionierend abgestellt, morgens defekt, da hast Du wohl einen Marderbiss drinn.


    Eventuell solltest Du mal die Werkstatt Deines Vertrauens wechseln, wenn ständig etwas ausfällt kann das auch an schlechter Wartung bzw fachlich ungenügenden Reperaturen liegen.


    Kann ich so nicht bestätigen, meine ist nun 3 Jahre und hat 21.000 Km runter ohne einmal auch nur zu Husten.


    von Sven
    greif mal hinten von unten entlang des hinteren Fender-Teils nach oben bis an die Trennkante zwischen den beiden Fenderteilen. Etwas rechts von der Mitte ist ein Stecker. Schätze, der ist auseinander gegangen oder korrodiert...


    von Martin
    wäre auch meine Vermutung - schraub' mal das hintere Stück vom Schutzblech ab, da ist der Multistecker für die komplette Beleuchtungseinheit dazwischen. Sind nur 3 Schrauben, ist einfacher als unter dem Fender rumzufummeln. Aber mach auch die vorderen Halteschrauben an den Fenderstruts (den Chromträgern) lose, sonst gibts Kratzer im Schutzblech...


    von Joern
    So, nun ist sie wieder da. Gleich 3 Defekte gleichzeitig:
    Kabelbaum im hinteren Schutzblech vor der Steckverbindung gerissen, Bremslichtschalter defekt und 1 Birne kaputt.


    Ich fass es ja nicht, was sich zur Zeit an Fehlern anhäufen. Erst 30.000 KM gar nichts und jetzt laufend.


    Vieleicht hätte ich sie im Wohnzimmer stehen lassen sollen und nicht in die Natur hinausscheuchen. Das war sie wohl nicht mehr gewohnt.