Beiträge von geosidecar

    Rainer, wir sollten reden …


    Ich habe jahrelang unser Familiengespann auf einem 1,5 m breiten Hänger gezogen. Alles gut, aber irgendwann hatte ich das Thema Auffahrschienen satt und habe mir dann letztes Jahr einen Absenkhänger gekauft:

    https://www.unsinn.de/de/anhae…yp/826-13-1550-ungebremst


    Die Entscheidung fiel leicht, weil der Hersteller hier um die Ecke produziert und ich sogar ein preiswertes Ausstellungsstück ergattern konnte. Auf die Plattform kann man natürlich einen Überbau setzen und somit geistert die Idee den Hänger additiv auch zum Überachten zu nutzen schon länger durch meinen Kopf. Da der Hänger ungebremst ist, hätte sich der mögliche "Ausbau" natürlich fast von selbst erledigt (Thema Gewicht). Aber 2 Fenster, ein Oberlicht, eine Campingküche und ein Klappbett ...


    Mal sehen, jetzt kommen ja die langen Winternächte und viel Zeit sich Gedanken zu machen


    Gruß

    Wolfgang

    Servus


    Da könnte man doch noch zwei Seitenfenster und ein Oberlicht einbauen. Eine kleine Campingküche, ein 20 Liter Frischwasserbehälter und ein Klappbett rein, eine Seitenmarkise dran und schon lässt es sich (bei entsprechenden Temperaturen) gemütlich campen.


    Gruß

    Wolfgang

    Eine super Gelegenheit einen persönlichen Kontakt herzustellen und den/die Mensch(en) hinter dem/den Nickname(s) kennen zu lernen 8)


    Wir sind dabei und freuen uns, dass mal was "um die Ecke" stattfindet. Hotelübernachtung brauchen wir nicht.


    Bis bald in MOD


    Wolfgang & Karin

    Servus


    Diese Frage(n) haben sich sicher schon viele gestellt. Die Antwort lautet m.E.: kommt drauf an!

    Das führt zur nächsten Frage: worauf?


    Ist wahrscheinlich wie bei der Wahl des glücklich machenden Fahrzeugs: vom Wollen und Können!


    Das Wollen zu definieren mag noch möglich sein, aber beim Können stoßen wir oft und schnell an Grenzen (und dabei meine ich nicht und ausschließlich das Handwerk und die Skills).

    Eine Reparatur, die den Wert des Fahrzeugs übersteigt?

    Das Herz sagt: Natürlich und wenn es das letzte Hemd kostet!

    Der Kopf sagt: Auf gar keinen Fall, wenn es kostengünstigere Lösungen gibt!


    "Herz über Kopf", oder anders rum?


    Ich habe mir für meine alten Hondas aus den 80ern einige Backups auf Lager gelegt und hoffe für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.


    Ansonsten gilt: Sorgen mache ich mir, wenn ein Ereignis eingetreten ist


    Auf dass Sie läuft und läuft und ...

    Daniel, wir kennen uns zwar nicht persönlich, aber ich drücke Dir auch alle verfügbaren Daumen!


    Ich hatte auch schon Defekte im Ausland und kann nachempfinden wie das auf die Stimmung drückt.

    Letztlich sind das aber auch Ereignisse, die Gelegenheit bieten etwas zu erleben, was sonst normalerweise unter "Routine" fällt. Hilfsbereitschaft und Empathie beispielsweise und das gute Gefühl nicht ganz alleine zu sein wenn's einmal eng wird!


    Gruß

    Wolfgang

    Mache ich gerne (und hoffe, nicht gegen irgendwelche datenschutzrechtliche Aspekte zu verstoßen)


    Die gebrauchten acht Helme der Hersteller Nolan, Takai, Baehr, Schuberth, Vemar, Lazer und Shoei (2x) wurden anhand der ECE-Norm 22/05 getestet.

    -> Ein Helm mit einem der Helmgröße entsprechendem Prüfkopf (z.B. Gr. 57 mit 4,7 kg) trifft aus einer Höhe von 3,18 m auf einen flachen Amboss. Gemessen wird an 5 Prüfpunkten (Stirn, Seite, Scheitelpunkt oben, Hinterkopf, Kinn


    Die Helme aus den Jahren 1997 bis 2002 (5 Stück) fielen durch, die 3 Helme aus den Jahren 2007 bis 2013 bestanden den Test.

    Der Test wurde bei unterschiedlichen Temperaturen durchgeführt.


    Gruß

    Wolfgang

    Hallo zusammen


    In der Oktober-Ausgabe 2018 des Tourenfahrer ist dem Thema ein ausführlicher Bericht gewidmet. Falls jemand ein Abo hat, kann er/sie das ja gerne einmal nachlesen.


    Der Bericht ist m.E. ausgewogen und nähert sich dem Thema nicht nur akademisch (der TÜV Rheinland hat in einem Testverfahren alte Helme getestet), sondern lässt auch einen Hersteller (Shoei) berichten. Die Testergebnisse von acht Helmen (unterschiedlicher Hersteller) aus den Jahren 1997 bis 2013 werden ausführlich dargestellt.


    Sicherheit auf Zwei- und Dreirädern ist ein wichtiges Thema.

    Hand auf's Herz: steht nicht Bequemlichkeit und cooles Outfit oft eher im Vordergrund?

    Was wenn der beste, teuerste und neueste Helm den Kopf schützt, aber die Protektoren der Jeans und der Jacke verrutscht sind, die Finger aus den abgeschnittenen Handschuhen ragen, …?


    Ich wünsche uns allen unfallfreie Fahrten, aufmerksame Dosenfahrer und im Falle eines Falles das nötige Glück!


    Ride on!

    Wolfgang

    EINE IDEE, die ich hier einfach mal ungefiltert veröffentliche und zur Diskussion stelle:


    Diverse Valkyries werden aktuell auf craigslist für zwischen 5.000 und 6.000 USD angeboten.

    Ich habe als Neuling ja noch nicht so viel Einblick auf die internationalen Verknüpfungen, aber soweit ich das bisher verstanden habe gibt es doch ausgezeichnete Verbindungen zwischen den Foren, Stammtischen und Gruppen. Und sicher auch nach Nord-Amerika.

    Könnte nicht jemand mal nach drüben Kontakt aufnehmen, ob sich jemand finden lässt, der eine Valkyrie kauft, wartet und für einen zu bestimmenden Preis den Forumsmitgliedern zur Verfügung stellen würde (daraus ließe sich bei genauerer Betrachtung ja sogar eine Geschäftsidee entwickeln …)


    Gruß

    Wolfgang

    Servus Knife (und alle Interessierten)


    Du hast das perfekt und punktgenau beschrieben: eine Kostenschätzung ist von vielen Faktoren abhängig und natürlich auch von individuellen Möglichkeiten (Bekannte Freunde, Verwandte drüben).


    Ich versuche es trotzdem einmal:

    (1) Flug

    Es gibt unzählige Möglichkeiten. Grds. sind Direktflüge zur gewählten Destination vorteilhaft. Rüber ist das nicht so wichtig, aber zurück finde ich es ziemlich blöde einen Zwischenstopp in Europa oder Deutschland zu haben, bevor man seinen Zielflughafen erreicht. I.d.R. ist man zwischen 7 und 12 Stunden in der Luft und dann möchte man auch da ankommen, wo man hin will.

    Flüge an die Ostküste sind natürlich (i.d.R.) günstiger als Flüge an die Westküste und der Zeitpunkt der geplanten Reise spielt auch eine Rolle. Ostküste würde ich mit 600 - 900 € rechnen, Westküste mit 800 - 1200 € (immer Economy und ohne Upgrades).

    (2) Miete

    Genauso schwer zu beantworten, weil abhängig von Destination, Fahrzeug und Reisezeit.

    Motorrad: ca. zwischen 80.- und 130.- € pro Tag (je länger, desto günstiger)

    Auto: ca. 40.- bis 200.- € pro Tag

    RV: ca. 1.000.- bis 1.500 pro Woche

    (3) Übernachtungen

    Jetzt wird's wirklich schwierig. Abhängig von der Wahl des Fahrzeugs ergeben sich natürlich unglaublich viele Varianten und Möglichkeiten. Hotels in Manhattan, San Francisco und anderen exponierten Städten gerne man über 200.- € die Nacht. Campgrounds in State Parks manchmal für 10.- USD

    (4) Verpflegung

    Auch hier ist die Bandbreite immens, ein Besuch eines guten Restaurants ist i.d.R. teurer als bei uns (insbes. weil 15-20% Tipp erwartet werden), aber wer möchte drüben schon auf ein Steak oder Ribs verzichten? Frühstück ist i.d.R. üppig dimensioniert und Fast Food gibt es an jeder Ecke. Ich würde mal sagen: Verpflegung kostet in etwa das, was wir in Europa dafür ausgeben. Dass amerikanisches Essen nur aus Burger und Fast Food besteht ist ein Quatsch! Country Kitchen bieten sagenhaft leckere Speisen. Und wer schon mal in einer echten Truckerbar war …

    (5) Einkaufen

    Ein Muss! Alles was Outdoor, Cassual Clothing und typisch American Style betrifft. Ja, es gibt sie, die Levis 501 für 14,95 USD im Outlet!

    (6) Eintrittspreise

    Zusammengefasst: alles was drüben etwas kostet, ist das Geld wert.


    Zum Schluss noch einmal zu unserem gemeinsamen Hobby: Motorrad

    Drüben kaufen, fahren und verkaufen, funktioniert nur mit guten und sehr verlässlichen Kontakten! Die Hürde ist die Registration.

    Drüben kaufen, fahren und mit rüber bringen, lohnt sich seit der Trumpel-Steuer nicht mehr.

    Drüben mieten ist i.d.R. einfach und verlässlich und man kann u.U. ein Schnäppchen machen, wenn man Motorräder überführt (Einwegmiete). dann schlägt aber i.d.R. der erhöhte Flugpreis bzgl. eines entsprechenden Tickets wieder durch.

    Seit einigen Jahren gibt es auch die Möglichkeit von privat zu mieten (habe ich noch nicht gemacht). Entsprechende Websites finden sich im WWW

    Wer drüben kaufen will: nicht alle Websites können von Europa aus aufgerufen werden. Für einen Überblick empfehle ich craigslist


    Noch Fragen?

    Jederzeit gerne über eine PN …


    Gruß

    Wolfgang

    Danke Rainer für die Weiterführung bzw. Ergänzung des Threads :thumbup:


    Ich bin am 25.5. in San Diego gelandet und das Wetter war in der ersten Woche wie von Dir beschrieben und somit außergewöhnlich kühl. An der kalifornischen Küste hat man dazu auch relativ häufig den Dunst, der sich durch die starken Temperaturunterschiede zwischen Pazifik (kalt) und Festland ergibt und sich wie ein Teppich über die Küstenregionen legt. Deshalb ist man von Glück gesegnet, die Golden Gate im strahlenden Sonnenschein sehen und fotografieren zu können. In der zweiten Woche haben sich die Temperaturen normalisiert und ich hatte auf der gesamten Tour keinen Tropfen Regen.


    Ja, Tanken ist und bleibt spannend drüben und die Unterschiede im Spritpreis sind teilweise sehr hoch. Aber immer noch deutlich günstiger als hier in Europa und der Verbrauch beim Motorrad hält sich ja sowieso in Grenzen.


    Wir waren vor 2 Jahren mit dem Motorhome eines Freundes unterwegs (in den NP im Südwesten) und hatten die Kinder dabei. Die Klassifizierung der sog. RV (in unserem Sprachgebrauch Wohnmobile) ist ein weiteres faszinierendes Stück USA. Das Motorhome ist ein fahrendes Haus und bietet jeden erdenklichen Luxus. Mit 14 Meter Länge (länger als die üblichen Stadtbusse hier in Deutschland) war unser Motorhome ausreichend dimensioniert. Was den Spaß noch steigerte: wir waren mit einem "Oldtimer" unterwegs. Der sog. Fleetwood Bounder war Baujahr 1988 und überall etwa so gerne gesehen wie hierzulande ein VW T2 oder T3. Spritverbrauch: ca. 50 Liter / 100 km (kein Witz!)


    Da wäre noch ein weiterer interessanter und wichtiger Punkt für alle die vorhaben ein RV zu mieten:

    Campingplätze in den beliebten NP (vor allem Yosemite und Grand Canyon) vorbuchen!!!

    Hier erfährt man wie es geht:

    https://www.nps.gov/subjects/camping/index.htm


    Je größer der RV umso weniger passende Stell- und Campingplätze gibt es und natürlich gibt es auf jedem Platz auch beliebtere Plätze (am Wasser) und weniger beliebte. Für allem in der Saison sind die Plätze in den NP sehr schnell ausgebucht. Die Reservierung funktioniert online über die Website (s.o.). Das Verfahren funktioniert i.d.R. wie folgt:

    Jeweils 6 Monate vor dem Termin, an dem man reservieren will die Reservierungsplattform (am besten zum Zeitpunkt der Öffnung der Seite => i.d.R. 8.00 Uhr lokal) besuchen und anmelden (Achtung: Zeitunterschiede im Auge haben). Platz aussuchen (am besten vorher auf der Karte des NP) und darauf achten, dass der Platz zur Größe des RV passt. Online bezahlen, Reservierung ausdrucken - fertig!


    Für den Besuch der NP unbedingt den sog. Annual Pass kaufen (Internet). Die Eintritte in die NP sind nicht günstig und mit einem Jahrespass (80.- USD) spart man bereits beim Besuch von 3 Parks.


    To be continued …


    Wolfgang

    Servus


    Ich wurde ein paar Mal auf das Thema Motorradfahren in USA angesprochen. Warum also nicht einfach einen Thread anlegen und berichten bzw. zur Diskussion anregen?


    Mein letzter Ritt ist gerade einmal 10 Tage her. Ich bin nach San Diego geflogen, habe mir von einem Freund die Gegend zeigen lassen (Weinbauregion, sehr gute Breweries, kurvenreiche Straßen in wunderschöner Landschaft) und bin dann 2 Wochen alleine unterwegs gewesen. Erste Station nach Abreise aus San Diego war Casitas Springs (home town of Johnny Cash). Weiter Richtung Nord-Osten auf den Angels Crest Highway. Auf unzähligen Kurven erreicht man die Hollywood Hills nördlich von LA. Ein Muss: Mullholland Drive

    Weiter gings an der Küste entlang (Hyw 1) über Big Sur und Monterrey nach San Francisco. Über die Golden Gate weiter auf dem Hyw 1 bis Mendocino. Ostwärts bis Reno (Geburtstag feiern mit einem Freund) und über Squaw Valley, Lake Tahoe in den Yosemite NP. Über den Sequoia NP wieder zurück nach San Diego. Insgesamt ca. 3.400 km in 10 Fahrtagen


    Der übliche Reflex bei der Überlegung "drüben" Motorrad zu fahren ist: Route 66

    Diese legendäre Route von Chicago bis nach California ist nur bedingt empfehlenswert und fahrtechnisch eher langweilig. Natürlich liegen spektakuläre Ziele am Wegesrand, aber der Grand Canyon ist auch ohne Route 66 einen Besuch wert.


    Wer Motorrad fahren möchte ist auf dem Blue Ridge Parkway richtig! 800 km kurvenreiche Straße, kommerzielle Fahrzeuge verboten, keine Ortsdurchfahrten, keine Ampeln, nur Natur und Kurven!


    In allen größeren Städten gibt es inzwischen Vermietstationen und der größte Anbieter ist sicher Eaglerider. Aber auch lokale Anbieter und/oder Händler bieten Motorräder zu mieten an. Oft werden neben diversen Versicherungen auch Kleidung und sog. Helme angeboten. Ich habe mein Equipment immer selbst mitgebracht (auch wenn mein Helm eine CE-Norm hat!)


    Motoquest (nur im Westen) hat ein sehr interessantes Angebot. Wer spontan und zeitlich flexibel ist (was bei Flügen aus Europa eher schwierig wird), kann sich auf eine Liste setzen lassen und z.B. nagelneue BMW GS von LA nach Alaska überführen - für 25.- USD pro Tag. Ob man eine BMW GS fahren möchte, ist dann wieder eine Frage, die sich jeder selbst beantworten muss.


    In jedem Fall reicht bei der Anmietung unser nationaler Führerschein. Das Fahren selbst ist "drüben" deutlich entspannter als hier in Europa und Motorradfahrer werden i.d.R. überall sehr gerne gesehen. Gute (american) english-Kenntnisse sind hilfreich und vorteilhaft, denn man kommt sofort und überall mit Jedem ins Gespräch. Gutes Englisch macht sich auch beim Thema Unterkünfte bezahlt, denn Airbnb sind deutlich günstiger und i.d.R attraktiver als Hotels, Motels & Co.

    Nicht selten wurde ich von meinen Gastgebern mit Führungen durch die Garage (was es da alles zu bestaunen gibt), BBQ und/oder leckerem american breakfast überrascht.


    Tanken ist nicht immer einfach, denn die Pistolen arbeiten mit Unterdruck. Die Abdeckkappe muss also umständlich zurückgeschoben werden, damit es fließt. Jede Tankstelle akzeptiert die in Europa gängigen Kreditkarten, aber der Automat fordert i.d.R. einen ZIP-Code (Postleitzahl) und die haben wir Europäer logischerweise nicht. Dann heißt es zum Cashier gehen, einen Betrag nennen (es wird nur abgerechnet, was verbraucht wurde) und es klappt. "Fill up" ist auch möglich -> die Karte bleibt beim Cashier, es wird getankt und danach abgerechnet.


    Sind noch Fragen offen?

    Ich teile meine Eindrücke und Erfahrungen gerne (dies sind allerdings subjektive Eindrücke und Erfahrungen und basieren auf meinen Vorlieben)


    Ride on!


    Wolfgang