Beiträge von Mike W.

    Norm ist:

    85 Masse

    86 Plus


    Habs aber auch schon anders gemessen - daher ja die Empfehlung, statt den normierten Relais mit eingebautem Freilauf lieber individuell mit Diode nach gemessener Belegung nachzurüsten. Und wie auch gesagt, die Sockel mit lose beigelegten Crimps kaufen, dann kannst die 400x (x=1-7) Diode zu den Kabeln dazucrimpen und einstecken.


    Sieht dann in etwa so aus:

    valkyrieriders.de/site/index.php?attachment/21270/


    -mike-

    5 Stück zu 9 €?

    Sach Mal, verbaust du KFZ-Relais ohne Schutzdiode bzw. Schutzwiderstand?

    Das ist doch Wurst, wenn du in den Relais-Stecksockel eine einfache 4000er Diode zwischen Klemme 86 und 85 dazucrimpst.

    Ist imo die billigste, einfachste und nicht weniger saubere Lösung.


    Solche Sockel gibt's für teuer Geld auch schon vorgefertigt.


    Nachteil der Relais mit eingebauter Diode: an Klemme 85 muss zwingend Masse liegen.


    -mike-

    - Das Langloch ermöglicht die Verstellung des Schalthebels um jeweils einen "Zahn" nach oben und unten nach dem Bohren. (das ist auch die Verstellmöglichkeit neben der Lagereinstellung)

    - Die Verstärkung bietet einen zweiten Drehpunkt. Diese liegt auf einer (gedachten) Achse mit der Schaltwelle und muss sich dementsprechend auch drehen können.


    Für den Rest - einfach mal nochmal den oben genannten Thread genauer durchlesen.


    -mike-

    Ich war mit meiner Dicken letztes Jahr Teilnehmer bei der "Tour de Pneu".

    Dabei wurden die einzelnen Etappenziele der näheren Umgebung angesteuert, die örtlichen Gebühren erfragt und auch ob der Fahrzeugtyp entsprechend den Vorgaben technisch abgefertigt werden kann.


    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Nur eine Werkstatt konnte mir einen Kostenvoranschlag für die Reifen der F6 machen sowie die richtigen Schmiermittel und das Prozedere beim Hinterradwechsel beschreiben. Zusätzlich zum Reifenkaufpreis kämen dann komplett 300 Euro Werkstattkosten hinzu. Eigenanlieferung ausgebauter Räder war möglich und hätte dann den Wechselpreis V+H auf 60 Euro inkl. Altreifenentsorgung gedrückt.
    Mir wurden 3 andere Valkies als Referenz genannt, die dort auch ihren Service gemacht bekommen. (u.a. namentlich bekannte VRCC Member).


    Der Rest der Werkstätten hatte entweder keinerlei Interesse an der komplizierten Verfahrensweise am Hinterrad der F6 (Zitat: "machen wir nicht") oder kam mit Pauschalpreisen und damit verbundenen Aussagen, die erwarten ließen, dass der Endantrieb nach 10000km hin gewesen wäre.

    Letztendlich habe ich mich für die Reifenbestellung im Internet bei reifen.com entschlossen und bei der Bestellung den damit verbundenen Servicepoint in meiner Region angegeben. Dorthin wurden die Reifen geliefert, für extra 40 Euro auf die von mir dort hin geschafften Kompletträder montiert, gewuchtet und die Altreifen entsorgt.


    -----------------------------SNIP----------------------------

    1

    Avon 150/80 R17 72V Cobra Chrome BLK Front 2

    129,40

    129,40

    EUR


    1

    Avon 180/70 R16 77V Cobra Chrome BLK Rear 2

    143,68

    143,68

    EUR


    2

    Versand nach Deutschland





    Gesamtsumme (inkl. gesetzl. MwSt):


    273,08

    EUR


    -----------------------------SNIP----------------------------


    Die Wartung des Endantriebs und eigene Inaugenscheinnahme war ... unbezahlbar (siehe Post in Waterbrunns Thread).


    Fazit:

    Wer den Ein- und Ausbau selber hinbekommt, sollte das auch machen. Wer das nicht kann oder will - der schaut besser nicht auf den Euro und nimmt eine kompetente Wechselbude, die weiß, was sie unseren alten Schätzelein antun muss.


    Urb : Es gibt einen Grund, warum die 1800er F6 eine Einarmschwinge hat......


    -mike-

    Hier hast du die aktuelleren Ersatzteilnummern, um auf Teilesuche gehen zu können:

    https://www.bike-parts-honda.d…L/13MZ0V41/F__1000/2/5712


    Komplett überarbeitete Sättel gibts auch für 160€ bei Ruth und Peter. Da weiss man, was man bekommt.
    Die von Privat aus der Bucht sind portobereinigt und mit notwendigen Verschleissteilen eingerechnet nicht viel billiger.


    Wenn ICH irgendwo GARNICHT sparen würde wollen, dann an Bremsen. Ein Jahr mit Geräuschen da vorne rumzugurken.... da schüttelts mich.


    -mike-

    Petzi :
    Die Standrohre können durchaus montiert bleiben für einen reinen Dichtungswechsel.
    Was die Teilfrage des wohl unerfahreneren Fragestellers nach dem Klemmschraubendrehmoment auch schon erübrigt und später auch keine Probleme bei der Sicherstellung der korrekten Gabelgeometrie machen wird.

    Die Antwort zum Drehmoment findet sich auf Seite 13-34 des Werkstatthandbuchs.


    Ob und wie man jetzt gleich einen Komplettumbau mit Federwechsel empfehlen muss, bei denen noch etliches an Know-How, Spezialwerkzeug und eingebauter Fallstricke involviert ist, das sei dahingestellt.
    Die Frage des OP lautete jedenfalls anders.


    -mike-

    Verfechter des Prinzips: KISS

    (Keep it simple, stupid!)

    Versuch erst einmal, die Dichtung zu reinigen.

    Oldschool mit zurechtgeschnittenem Kleinbildfilm.


    Ganz modern damit:

    ki7gdudd.jpg


    Wenn Dichtungen neu gemacht werden müssen, nimm die Original Honda.

    Die 8Balls sind Schrott.


    Zum Dichtungswechsel ist kein Spezialwerkzeug erforderlich, es muss auch nicht die Gabel ausgebaut werden.


    Entsprechende Anleitung dazu gibt's bei den Amis.


    -Mike-

    Urb hat beim Einbau halt nicht ordentlich gearbeitet und sich nicht exakt an die Anleitung gehalten. (in seinem Fall die Teflonlagereinstellung nicht mit Schraubensicherung fixiert)


    Korrekt eingestellt und montiert trägt das Bracket nicht zum Schaltwiderstand bei.

    Bebilderte Einbauanleitung ist auf dieser Seite oben verlinkt.


    Würde ich heute das Bracket nochmal kaufen und montieren?
    Eher nein. Auch wenn es massiv verarbeitet ist und problemlos funktioniert.


    Das Konkurrenzprodukt "Shifter Buddy" funktioniert FAST genau so gut, ist aber dafür billiger, kommt ohne jegliche Bohrarbeiten aus und funktioniert auch mit anderen Motorschutzbügeln.


    Zur eigentlichen Funktion hat Robert schon alles geschrieben.

    Das Klacken ist bei den gerade verzahnten Getrieben normal. Kann man über Zwischengas und Drehzahlangleichung beim Schalten recht gut minimieren.


    -mike-

    Der wichtigste Punkt im Video startet ab Minute 1:


    Und damit brauchts bei der F6 für die Eintragung bei Eigen- oder Umbauteilen ohne E-Nummer halt das volle und damit teure Einzelabnahmeprogramm:


    • Bauteilbegutachtung (Bauweise/Festigkeit/Gefährdungsbeurteilung)
    • Stand/Fahrgeräuschmessung
    • Abgasuntersuchung
    • Leistungsmessung

    Wenn jemand einen Prüfer kennt, der das aus reiner Menschenfreundlickeit nicht macht - umso besser. Das macht's aber auch nicht richtiger und vor allem nicht einforderbar für andere.


    Tito87 is vom Fach, der weiß schon, wie er das offiziell hinbekommt.

    Bin schon gespannt auf sein Endergebnis.


    -Mike-

    Hier wird ja wieder mal ängstlich die Vermutungs-Sau durchs Dorf getrieben...

    Fun Facts:
    1. Eine unmodifizierte (!) Valkyrie ist für "Regular or better" von Honda von Anbeginn der Zeit zugelassen.
    2. 87er Regular enthält nach US Standard bis zu 10% Ethanol
    Damit stellt sich die Frage der Haltbarkeit der verbauten Komponenten nicht wirklich.

    3. California-Modelle haben tatsächlich einen im verlinkten Beitrag erwähnten Aktivkohlefilter verbaut (EVAP Canister 17410-MV9-772). Wer von uns hat so einen Import?


    4. Wenn am Motor rumgedoktert wurde (an der Frühzündung gespielt, andere Nockenwellen, etc) dann ist ein höher OKTANIGER Treibstoff angebracht um Klingeln und Schäden an den Kolbenböden zu vermeiden. Das bedeutet nicht zwangsläufig ein Absenken des Alkoholgehalts, da Ethanol "klopffester" ist als andere Treibstoffkomponenten."Unser" schlechtestes Benzin - das 95er - entspricht schon dem US-Pendant "Premium" und übererfüllt alle Anforderungen, die Honda an das Moped stellt.


    5. E5 und E10 sind tatsächlich nicht unbegrenzt lagerfähig, sollten also innerhalb einer gewissen Frist (mehrere MONATE!) verbraucht werden. Auch kann es wie oben bereits geschrieben bei Messing und Alu zu Ablagerungen kommen. (Die jeder, der eine Vergaserbank mal aufgemacht hat, durchaus kennt)

    Ethanolfreier Ultimate- oder Racing-Kraftstoff und/oder Stabilisatorzusätze sind daher nur zur Einlagerung über den Winter nötig, und wenn man zu faul ist seine Vergaser für die Zeit zu entleeren. (oh, da haben die Honda-Ingenieure doch tatsächlich ne Möglichkeit für geschaffen... warum wohl....)


    Wer seine Valk regelmässig fährt, nicht nur mopedwichst (im Sinne von "Poliert") braucht das auch nicht in der Saison. Reguläres Super 95 oder Super Plus (98) für noch extremere Motormodifikationen reicht vollkommen.

    Wer die Valk im Laufe der Saison mehr im Wohnzimmer oder der Mancave bewundert als fährt, der jault hier zu Recht.

    Bringt sich aber gleichzeitig um 90% des Spaßes.


    Also raus auf die Straße mit der Dicken! Da gehört sie hin!


    Nachtrag:

    Vom nicht von der Hand zu weisenden umweltwirtschaftlichen Defiziten bei der Bioalkoholherstellung sprechen und gleichzeitig eine Valk fahren... irgendwie schizo, oder? :lol:

    Oh. Jetzt werden auch die "billigeren" Plastik-Throttle Locks geklont.....


    Das Original von Vista Cruise hatte ich auch mal.

    Funktioniert zuverlässig.


    Bin letztes Jahr auf BrakeAway umgestiegen, das Konzept der automatischen Deaktivierung durch Bremsbetätigung und die polierte/verchromte Alukonstruktion ist schon deutlich wertiger und sicherer. (Und trotzdem nix erlaubt in Deutsche-Land)


    Als Chinakopie für ca 80-9o Euro auch nicht sooo viel teurer.

    Sollte für deine 1800 doch auch ein passendes Modell verfügbar sein.


    Wer mein gerade eine Saison gefahrenes Vista Cruise Universal (fertig angepasst für Seriengriffe) gegen Portoerstattung haben will, kann mir ja ne Nachricht schicken.


    Bei mir liegts eh nur rum.


    -mike-

    Urb, zu GENAU der Scheibe hatte ich dir am 20.10 bereits einen Beitrag in deinem Thread verfasst.
    OEM Honda Scheibe eintragen?


    Ich fasse es nochmal kurz zusammen:

    A) Die betreffende Scheibe ist KEIN Honda-Produkt, sondern von einem renommierten Dritthersteller (National Cycle) und nicht von Honda homologisiert. Ob im Honda Zubehörkatalog aufgeführt oder nicht spielt keine Rolle.
    B) Die amerikanische DOT-Zulassung ebendieser Scheibe ermöglicht durch ihre bauliche Ausführung und das verwendete Material eine relativ einfache und schnelle Einzelzulassung (nach deutschen Richtlinien in der Geometrie), wenn das entsprechende DOT-Zertifikat des Herstellers vorgelegt werden kann.

    C) Die Wahrscheinlichkeit, mit dieser Scheibe auch ohne Eintragung bei einer Kontrolle negativ aufzufallen ist relativ gering. Für die Streckenposten der offiziellen Rennleitung gehören weder Fahrer- noch Moped-Typ der Fraktion mit einer hohen Bussgeld-Erfolgsquote im Prüffall an. Solange du nicht laut bollernd durch die Landschaft zuckst ziehen sie dich eher nicht raus und suchen sich lukrativere Opfer.


    -mike-

    Als jemand, der vor allem beruflich mit allen erhältlichen Hilfe-und Sicherheitssystemen in voller Hütte fahrt, bleibt mir nur zu sagen:

    Ich begrüsse jede Entwicklung von Assistenzsystemen.
    Sich darauf und ihre Funktionsweise "blind" zu verlassen und dadurch leichtfertig von bewährten Verhaltensweisen im Straßenverkehr abzuweichen ist ein Ticket in die Katastrophe.

    Ein Totwinkelwarner z.B. ist schön und gut - ersetzt nicht die Drehung des Kopfes.
    Ein Notbremsassistent ist auch toll - erweitert aber nicht die Grenzen der Physik bezüglich notwendigen Abstand.


    Eine Nutzung mit Augenmaß und dem Wissen ob ihrer jeweiligen Limits sollte daher selbstverständlich sein.


    Eine generelle Verdammung des auto/motomobilen Fortschritts in der Technisierung ist kurzsichtig, zeigt aber die traurige Entwicklung unserer Gesellschaft weg von objektiv harten Fakten zu gefühlten "Wahrheiten".

    Kein Assistenzsystem nimmt einem die "persönliche Freiheit", sich wann immer und von wo auch immer zu jedem gewünschten Ziel zu bringen. Wohl hilft es dem Einzelnen, zum Wohle der Mehrheit sicherer unterwegs zu sein.


    Ja, ich genieße es, auch mal ohne "elektronische Bevormundung" mit der Fat Lady oder einem Oldtimer unterwegs zu sein. Jedoch bin ich mir bewußt, dass ich damit für mich und andere gefährlicher unterwegs bin als mit einem modernen Alltagsgefährt.


    Und passe mein Fahrverhalten entsprechend in Richtung NOCH defensiver/langsamer an.


    -mike-

    Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt». Immanuel Kant (1724-1804)

    Nachdem sie ja schon 2018 2,5 Mio und über das zweite, aktuelle Crowdfunding mittlerweile nochmal ca 6 Mio USD eingesackt haben, aber immer noch nichts wirklich Verwertbares ausser Animationen zeigen können, kann man sich als potenzieller Interessent beruhigt zurücklehnen und abwarten.


    Scheint dann doch nicht so einfach umzusetzen sein wie man auch an den Misserfolgen der großen Motorradkonzerne in der gleichen Thematik sieht.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Bei Reifen ist es wie mit Motoröl:

    Frag drei Leute, kriegst 4 Meinungen.

    DEN Reifen gibt's also nicht.

    Wichtiger ist, bei der Gelegenheit, wenn nicht schon geschehen, die originalen Gummi-Eckventile gegen welche aus Vollmetall austauschen lassen.


    Gabelöl kann man selbst wechseln.

    Nicht ganz so trivial, die ausgewechselte richtige Ölmenge abzumessen und einzufüllen.

    Anleitungen zu den dazu notwendigen, vom WHB abweichenden Verfahren gibt's bei YT und in der US-Tech Ecke (Shop-Talk) des VRCC.