Beiträge von Dirk

    Moin Rox,


    das klingt richtig gut.

    Nur bei meinem Gespann sehe ich erstmal schwarz mit Antrieb am Beiwagenrad: Ich fürchte, dass dafür beim hydraulisch gelenkten Side-Bike Renaissance und dem mitlenkenden Kotflügel kein Platz sein wird.

    Aber .... wer weiß? Vielleicht ja doch. Allein die Vorstellung: Nie wieder vorher kalkulieren, ob man bei parken am Straßenrand oder in geneigten Parkbuchten auch wieder rauskommt. Oder nie wieder mühsam auf der Straße schieben, um rückwärts mit der Steigung einzuparken....

    Ich hab die Taschen von K-Drive, die sind so weit ich weiß baugleich.

    Auf jeden Fall sind die auch mit dem Klick-Fix am Halter befestigt. Bei mir ist von hinten in den Klick-Fix-Körper die Schlüsselnummer eingraviert.

    Daraus schließe ich, dass Klick-Fix und Schloss / Schlüssel eine Einheit sind. Könnte also sein, dass Du neue Klick Fix brauchst.

    Viel Erfolg

    Asymmetrische Scheibe klingt plausibel. Sonst was dran, was vom (Fahrt-)Wind verwirbelt werden kann?

    Sowas hatte meine Valkyrie-Uroma (GL1000) auch, wenn ich mit Koffern gefahren bin. Ohne Koffer war alles o.k.

    Termin ist eingetragen, aber noch unter Vorbehalt, weil er mit einem beruflichen Termin kollidiert. Ich versuche es.


    Karin # 25722

    Berni # 17971

    Urb # 37586

    Anne # 21044

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    Schorsch # 36656

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    Uli #15427

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    Angie # 36593

    Zorro # 36592

    Dirk # 17095

    Hallo Rainer,

    da hast Du Dir aber viel Mühe gemacht :-)

    Ob Silikon oder Acryl das geeignete Mittel bei ABS-Kunststoff ist????

    Ich hatte damals mit der Technik-Beratung von Henkel (Pattex und Co.) telefoniert. Antwort: Es gibt keinen Kleber, der ABS zuverlässig und vor allem Hitze- und Benzindampf resistent klebt. Selbst die sauteuren Hochleistungs- 2K Kleber halten auf ABS nicht lange.

    Ich glaube, Berni hatte mal was geschrieben, wie man die Kunststoffnieten durch Löten wieder verschließt. Müsste irgendwo im Foren-Archiv sein.

    Zu deiner Frage: Ich habe es genauso gemacht wie auf den Fotos zu sehen:

    • Nichts aufgetrennt.
    • Den "Schlitz", in dem der Schaumstoff steckt, vermessen.
    • Alugitterblech so zurecht biegen, dass es "Knirsch" da hinein passt, wie auf dem Bild, evtl. mal vergrößern.
    • Schaumstoff passend schneiden.
    • Schaumstoff zwischen Alugitterblech schieben. Das habe ich zusätzlich mit ordinärem Pattex (Empfehlung des Henkel-Service) fixiert. Im Gegensatz zu ABS klebt das nämlich Alu und Schaumstoff sehr gut.
    • Das Ganze mit der GESCHLOSSENEN Seite nach innen (also nach vorn) in den Schlitz zwischen Deckeloberseite und "Luftleitstreifen" klemmen.
    • Wenn es richtig gemacht wurde, sollten Alublech und Schaumstoff mit bloßem Auge sowohl auf der Einlassseite als auch im Inneren am Ende der von Dir abgetrennten Platte sichtbar sein.
    • Und weil da doch ganz erheblicher Sog herrscht, habe ich zum Schluss noch 2 oder 3 Blechschrauben von oben so durch den Deckel geschraubt, dass das Alublech fixiert wird und nicht nach vorn gesaugt werden kann.

    Der Schaumstoff selbst muss so nicht mehr mit dem ABS verklebt werden, der wird nun durch das Alugitterblech fest gehalten.


    Deine ursprüngliche Frage hab ich jetzt erst gesehen. Also Bild 4 und 5 zeigen, wie Schaumstoff und Alublech zusammen kommen. Bild 6 zeigt, wo es reingeschoben wurde (das ist das rote auf Bernis Foto). Oben sieht Du nur noch den Schaumstoff. Einschubrichtung in den Deckel wie auf Bild 1. Geschlossene Seite nach vorn, offene nach hinten (wie im WHB alles in Fahrtrichtung gesehen).


    Viel Erfolg

    Diese Lösung war eigentlich als Provisorium für die Urlaubsreise letztes Jahr gedacht. Sollte halten, bis ich auf dem Weg bei Peter einen überholten Deckel abholen konnte.

    Funktioniert so gut, dass ich im Urlaub den gerade gekauften Deckel von Peter einem Freund aus Frankreich gegeben habe, der mit demselben Problem dastand. Und mein "Provisorium" läuft jetzt schon 8.000 km einwandfrei. Das bleibt jetzt so drin und wird 1x im Jahr gecheckt.

    Schaumstoff ist von Tante L. und gehört zur BMW F 650. Alugitterblech aus dem Metallfachhandel (weil man den Schaumstoff schlecht kleben kann, wenn man den Deckel nicht aufschneiden und wieder "verschweißen" will). Hält den Schaumstoff fest, ist aber so flexibel, dass es sich den Formen gut anpasst.

    Schaumstoff und Gitterblech passend schneiden, Gitterblech passend biegen, um Schaumstoff legen und in den Deckel schieben. Und weil ich es gern sicher habe, noch 2 Blechschrauben von oben durch den Deckel, um das Gitterblech auch wirklich festzuhalten.



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    Hallo Atze,


    mach Dir trotzdem mal die Mühe und schau in den Luftfilterdeckel.
    Die Dinger liegen bei Honda seit Ewigkeiten im Regal und altern auch dort.
    Oder schlimmer, wie es mir im Sommer beim Honda-Händler ergangen ist: Honda lieferte unter der Bestellnummer de deutschen Version (nach Fahrgestellnummer) einen völlig offenen amerikanischen Deckel ohne Schaumstoff und Grundplatte. Und der "Techniker" im Teileverkauf behauptete glatt, dass macht nichts, damit fährt sie prima. Nur weil er sich die Kosten für die Rücksendung sparen wollte.


    Ich habe jetzt einen Eigenbau drin, der prima funktioniert. Etwas ähnliches gibts auch bei Ruth & Peter.

    Frag den Lacker Deines Vertrauens. Ich hab für meinen Anhänger das Zierlinienbild von Moped und Beiwagen kombinieren lassen.
    Hat ein wenig gedauert, ist aber perfekt wie das Honda original. Er hat nach unzähligen Farbtonmessungen bei unterschiedlicher Beleuchtung und selbstlackierten Testkärtchen für die schwarz-kupferne Lackierung den Honda-Kupferlack von RH-Lacke, ein Standard-Schwarz und ein Silber (glaube ich) von Audi genommen.
    Hier die Beschreibung:
    TTS Lackiererei


    Bei dem Projekt wurde schnell klar: Nur einfach mal schnell mit dem Farbscanner einen Farbcode ermitteln geht gar nicht.


    Im Gegensatz zu den Pinstripes kann man bei den handgemachten Zierlinien auch kaum die Übergänge zwischen den Farben fühlen.


    Viel Erfolg.

    Moin Achim,
    bevor Du alles zerlegst, würde ich erstmal ganz genau prüfen, woher die Geräusche kommen: Wirklich aus dem Endantriebsgehäuse oder vielleicht doch von der Verbindung Endantrieb zu Hinterradantriebsflansch?? Die Geräusche ähneln sich sehr.
    Bei meinem Gespann war es einmal das eine und einmal leider auch das andere. Wer dauernd über 150kg "sinnlos" mit sich rumschleppt und sich in Kurven nicht "ordnungsgemäß" neigt, muss sich über Verschleiß nicht wundern :lol:


    Schieb die Fuhre mal mit eingelegtem Gang und gezogener Kupplung rückwärts, erst gerade aus, dann mal linksrum und mal rechtsrum. Wenn es dabei auch nur leicht knarzt wie kaputtes Radlager, ist es sehr wahrscheinlich die Verzahnung zwischen Endantrieb und Antriebsflansch.


    Meine Ablasschraube am Endantrieb ist übrigens nicht aus Kunststoff, sondern aus Alu, auch das Honda-Ersatzteil. Ist dasselbe wie schon bei der ehrwürdigen GL 1000.


    Viel Erfolg

    Ich zitiere: " 80% aller gebrochenen Kreuzgelenke entstehen durch einen falschen Hinterradausbau ".


    Genau Franky.
    Und natürlich gilt das WHB auch für Gespanne, sofern die betroffene Baugruppe von Honda ist.
    Soll heißen: Ich habe keine andere Wahl, als die "Federbein-ab-Variante". Ihr schon.
    Nur umgekehrt: Was beim Gespann geht, geht meist auch an der Solo.


    Ich geb zu, ich habe auch mein Lehrgeld bezahlt. Nur fiel mein Lehrgeld beim 1. Mal viel billiger aus als bei einer Solo: Weil der Beiwagen die Steckachse blockiert, kann man sie nicht ganz rausziehen. So hatte ich eine "automatische Schwingenrunterfallbegrenzung" eingebaut und die Steckachse hat mir nur eine Beule in den Auspuff geschlagen, die Schwinge ist aber nicht runter gefallen.


    Also entweder erst denken, dann schrauben oder nach WHB (und dabei auch denken)..... oder schrauben lassen.

    Dass es auch ohne Auspuffabbau gehen muss, zeigt sich erst beim Gespann. Weil:
    Um den rechten Auspuff aubzubauen, muss ich erst den Beiwagen und dann auch noch den gesamten Beiwagen-Hilfsrahmen vom Rahmen abschrauben, sonst lässt sich der Auspuff nicht abnehmen (weil der nicht 2-teilig, sondern eben 1-teilig ist).


    Noch mehr erschwert das Ganze ein Autoreifen 195/50 R15, der perfekt auf den Millimeter knirsch in den Honda-Originalrest reinpasst (also Luft ablassen).
    Plus ein Bremssattel, der sich dadurch IN der Felge befindet.


    Trotzdem geht das Ganze ohne Auspuffabbau. Mit VORSICHT und GEFÜHL. Maschine möglichst hochbocken, Dann 2. Heber unters Hinterrad und abstützen. Schwinge am Rahmen mit Zurrgurten sichern. Hinteren Kotflügel abbauen. Federbeine hinten beide abbauen. Mit dem 2. Heber vorsichtig anheben, bis die Steckachse über dem Auspuff rausgezogen werden kann. Vorsichtig wieder absenken auf ungefähr das Maß mit Federbeinen. Schwingensicherung nochmal checken, darf nun auf keinen Fall runterknallen. Rad nach links schieben, und rausnehmen, wie im Handbuch beschrieben.
    Wenn das bei meiner Autofelge geht, sollte es bei der Moppedfelge der Solo leicht zu machen sein.


    Ein zweites Paar Hände (plus zusätzliche Augen und Hirn) kann dabei sehr hilfreich sein, so ein Rad wiegt schließlich ein paar Kilos.


    Dass ich nach DER Viecherei natürlich auch noch den Endantrieb abbaue und Antriebswelle, Kreuzgelenk und Manschette prüfe, wenn alles schön frei liegt, versteht sich von selbst. Und natürlich auch alle O-Ringe, Distanzscheibe und Fett erneuern (ich wechsele den Reifen nur ca. alle 15000 km).


    Was im Handbuch steht, ist gut und richtig, aber manchmal muss es eben auch anders gehen.

    Geht auch mit Gespann .....
    oder mit Solo .... wahlweise.
    Es gibt tolle Anhänger, wenn man sucht. Und neben den vielen "nur" praktischen gibt es zum Glück auch noch schöne.


    Hier meiner: WM-Trailer klick auf Galerie
    Beim "Anmalen" nicht ganz ohne Herausforderung: Wer einen guten Lacker sucht....


    Und hier mein absoluter Favorit: Stema Trailer aus Norwegen.
    Leider muss man dafür schon ohne TÜV / Zulassung / Lackierung und Import in die EU so viel hinlegen wie für ne brauchbare Valkyrie. Aber ein Traum.

    Hallo Stefan,


    Hier ein Prallblechtest:
    Im Stand (ohne Gang) auf >4000 U/min hochdrehen und schnell den Hahn zudrehen. Bei dem Lastwechsel sollte es dann im Auspuff ordentlch scheppern, klingt wie ein Trabbi.
    Dann nochmal dasselbe beim fahren (ohne Helm oder it einem schelcht isolierten Helm). Im Schiebemodus müsste das dann noch lauter scheppern.


    Wenns doch patscht und nicht scheppert, mal mit Starthilfespray bei laufendem Motor (Standgas) auf alle Stellen mit Dichtungen VOR dem Brennraum sprühen. Läuft der Motor dann schneller, wird dort Luft gezogen.


    Viel Glück.

    Hallo Jens,


    Ich gehe davon aus, dass Du die Antriebswelle schon vom Kreuzgelenk gelöst hast und sie nur noch im Endantriebsgehäuse hängt.
    Dann einfach Gehäuse festhalten und kurz und knackig an der Welle ziehen. Damit löst sie sich aus der Hülse, in der sie durch Federspannung (Federring) festhält. Die Dichtung kommt dann mit raus und bleibt auf der Welle (bis sie evtl. ausgebaut wird).


    Viel Erfolg.

    Gut dass Du keine schweren Verletzungen hast.
    Für die Dicke wirst Du sicher eine gute Lösung finden.


    Zum Lenkanschlag: Selbst wenn es der Anschlag am Rahmen ist, muss das nicht das Aus bedeuten. Ich hatte das an meiner GL1000, da war es einfach "Verschleiß". Vom TÜV bemängelt, weil der Lenker nun mal nicht am Tank anschlagen darf. Und dort gleich den Rat bekommen, auf keinen Fall zu schweißen, aber kleben ist erlaubt, solange es so haltbar ist, dass der Lenkanschlag einwandfrei funktioniert (O-Ton TÜV-Prüfer)
    Die Lösung: Ein kleines Stück Eisen passend geschnitten, die Passfläche am Rahmen passend gefeilt, mit "Kaltschweißkleber" oder "Flüssigstahl" (Handelsbezeichnungen = eine Mischung aus Kunstharzen und Stahlmehl) aufgeklebt. Mit Hammerite versiegelt. Hält seit 15 Jahren, hat ca. 30.000 km überstanden.


    In der Hoffnung, dass der Rahmen nicht noch an anderer Stelle etwas abgekriegt hat, gute Genesung und viel Erfolg beim Wiederaufbau.