Beiträge von Waterbrunn

    Also ..... als ich damals die Röhrchen abgeflext habe, war nur der Klang besser :] ..... keine Probleme irgendwelcher Art zu bemerken :/

    Das kommt auf die Auspuffanlage an. Die 97er Modelle haben dünne Röhrchen auf den Schalldämpfer geschweißt. Wenn du die abflext, hat der Schalldämpfer auch nur kleine Öffnungen an denen das Abgas austritt. An meinem 99er Model sind Konusse auf den Schalldämpfer geschweißt, die sich auf die Durchmesser der Röhrchen für gedrosselte Anlagen verkleinern, darüber wurden aber die "dicken" Rohre geschweißt, wie man es von amerikanischen, ungedrosselten Auspuffanlagen kennt. Wenn man von so einem Auspuff die Röhrchen abflext, öffnet man den Schalldämpfer auf die Auslassgröße der ungedrosselten Anlage und das schafft dann Probleme, wenn man nicht auch den Lufteinlass am Luftfilter zurückbaut und die Hauptdüsen ändert.

    WEnn du 98 PS eingetragen hast, dann ist dein Motor gedrosselt. Als die Walküre eingeführt wurde, gab es bei den Versicherungen eine 100 PS-Grenze. Wenn das Mopped die überschritt, wurde die Versicherung richtig teuer. Daher sind die deutschen Walküren alle gedrosselt!


    Also hast du Schaumstoff im Lufteinlass des Luftfilterdeckels.

    Na, dann müssen wir Parameter für Parameter durchprüfen.


    Ist der Luftfilter sauber?

    Hast du eine auf 97 PS gedrosselte Maschine? Wenn ja, ist der Schaumstoff im Luftfilter noch vorhanden?

    Sitzen die 6 Rohre aus dem Luftfilter ordentlich auf den Ansaugflanschen? Nicht dass die da irgendwo Nebenluft zieht.


    Rost im Tank? Verstopfte Düsen im Vergaser wegen Schmutz im Tank?

    Eine interessante Innovation! Wenn das Lager dann gekapselt ist, ist es wartungsarm. Gut!


    Du weißt ja, dass ich die einzelnen Modelle aus dem Blickwinkel der Wartungsfreundlichkeit betrachte. Was sich da sonst so an Technik unter all den Plastikblenden verbirgt, läßt mich schaudern. Gut, dass du dich damit nicht auseinandersetzen mußt!

    :prost:

    Ich finde schon Mal geil, dass du ein passendes und gut designtes Schaltergehäuse zu einem LED-Halter umfunktioniert hast. Was mich aber grübeln ließ: 3 Kontrolleuchten, aber 4 LEDs in 2 Haltern? Klar, wenn du die Blinkerkontrolleuchte in Blinker links und Blinker rechts aufteilst brauchst du 4 LEDs. Das ist ein wirklich genialer Einfall!

    Und das ganze so umgesetzt, dass es spurlos demontierbar ist und die originalen Kontrolleuchten bleiben erhalten! Das finde ich spitze!


    Dafür gibt es von mir den Daumen hoch!

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    ..aber sowas von!

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:


    Gruß, EO

    So lange die zu sind, ist das egal. Ich hatte diesen Sommer einen Motor einer CX 500 in Arbeit, der 20 Jahre mit dem Mopped in einem Schuppen abgestellt war. Der atmet mit dem Tag- und Nachtwechsel Luftfeuchtigkeit ein und im Winter dringt besonders viel Feuchtigkeit ein. Da kommen dann Bakterien rein und verwandeln das Motoröl in schwarzen Pudding. Das kann man dann mit einem Spatel aus dem Motor schaufeln. Aber wie gesagt, so ein "natürlicher" Vorgang dauert Jahre!

    Na irgendwie muß man den Verkauf von Öl ankurbeln. Andererseits ist es richtig, dass ein geöffnetes Ölgevbinde, besonders wenn es nicht luftdicht verschlossen ist, irgendwann Bakterien anzieht die dann beginnen dieses Öl zu zersetzen. Das dauert aber Jahre!

    Was meinst du genau?


    Dass die Unterdruckseite undicht ist und der Benzinhahn immer wieder verschlossen wird, weshalb zu wenig Sprit zu den Vergasern fließt?


    Dass die Membran mit der der Benzinhahn abgedichtet wird, irgendwie kaputt ist, dass sie in der Stellung "Offen" nicht den vollen Benzinfluss durchlassen?

    Sowas hatte ich an meiner Maschine einmal, da stand der Flüssigkeitspegel im Benzintank kurz vor Reserve. Je nach Beschleunigung, Kurvenlage und Unregelmäßiglkeiten in der Fahrbahn hat sie Mal Sprit bekommen und Mal nicht, da drehst du am Gas und der Motor wird immer langsamer und plötzlich geht es wieder. Glücklicherweise war ich kurz vor einer Tankstelle, da bin ich dann hingerollt und habe einfach kurz auf Verdacht getankt und es ging gerade so viel Sprit rein, wie eben in der Stellung Benzinhan "offen" bis "Reserve" rein geht. Beim Interstatetank ~20 Liter.


    Andere Möglichkeit:


    Die Tankbelüftung! Im Tank ist hnten ein Röhrchen eingeschweißt. Das ist die Tankbelüftung. Da steckt ein dünner Gummischlauch drauf. Der läuft runter zu diesem Schlauchhalter, ich glaube auf der rechten Seite. Dieser Schlauch sollte auf halber Höhe ein T-Stück drin haben. Das kurze Ende sollte nach hinten zeigen und offen sein!


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    Bauteil #29 ist dieser Schlauch, Bauteil #2 ist der T-Verbinder.


    Wenn du "wenig materialschonend" fährst, dann kann der Sprit so im Tank schwappen, dass der auch dieses Belüftungsrohr überspült. Dann läuft der Spirt in das Belüftungsrohr. Eigentlich sollte das dann nach unten raus rinnen. Es kann aber im oberen Teil des Schlauchs "hängen bleiben", weil wenn du ordentlich am Gas drehst brauchen die Vergaser viel Sprit, der kann aber nur zu den Vergasern fließen, wenn durch das Belüftungsrohr Luft in den Tank kann.


    Sollte das das nächste Mal auftreten, kannst du testweise mit offenem Tankverschluss fahren. Zum einen kann wieder Luft in den Tank, die Vergaser laufen wieder voll, zum anderen kann das Benzin, dass da oben im Schlauch fest steckt nach unten raus rinnen, weil durch den offenen Einfüllstutzen von der Tankseite die Luft in den Schlauch kann.


    Ich meine mich finster zu erinnern, dass wir das hier schon Mal im Forum diskutiert hatten, weil einer der Kameraden wohl ein zu tief sitzendes Belüftungsrohr im Tank hatte, das beim Beschleunigen immer überspült wurde!?

    Hallo James,


    dann bleibt ja noch die Sacklöcher zu prüfen, in die die Ventildeckelschrauben eingeschraubt werden. Wenn dort einer der Vorbesitzer einmal Schraubensicherung verwendet hat, dann können die Gewinde verklebt sein. Das bedeutet, der Drehmomentschlüssel erreicht 12Nm Widerstand, noch bevor die Schrauben bis zum Anschlag eingedreht sind. Dann hast du zwar das richtige Drehmoment am Gewinde, die Schraube sitzt aber nicht tief genug im Gewindeloch.


    Wenn der Deckel runter ist, dreh die Ventildeckelschrauben von Hand in die Löcher. Lassen die sich leicht bis zum Anschlag reindrehn? Dann ist doch Urbs Hinweis der Wahrscheinlichste, dass die Dichtung als "New Old Stock"-Ersatzteil gealtert und geschrumpft ist, also zu "dünn" geworden ist.


    Dann würde ich Bernies Tipp versuchen, nämlich die Dichtung nochmal aus dem Deckel nehmen und rundum fetten. Danach mit wenig Druck in den Deckel einsetzen und dann festschrauben. Außerdem solltest du die Dichtfläche am Zylindekopf abwischen, damit die trocken ist. Wenn die Dichtung auf einen vorhandenen Ölfilm gesetzt wird, fällt es dem Öl leichter durchzusickern, als wenn das Gummi direkt auf dem Metall aufliegt und das Öl da erst Mal zwischen kriechen muß.


    Viel Erfolg,

    EO

    Alter! Genau mit so einer "schnell-schnell-Fuscherei" muß ich mich immer rumärgern! Ja, gerade auch von sogenannten Fachwerkstätten!


    Hat Honda bei der Produktion die Ventildeckeldichtungen mit Hylomar geklebt? NEIN! Also hat die Undichtigkeit eine Ursache. Diese wird beseitigt und dann befindet sich diese Baugruppe im "kontrollierten Wartungszustand"! So geht das richtig.


    Den Interessenten, die sich demnächst eine Walküre kaufen möchten, kann ich nur einen Rat geben: Lest euch hier ein und stellt dem Verkäufer detaillierte Fragen zum Wartungszustand. Wenn da nur Rumgedruckse kommt und Ahnungslosigkeit, dann ist das Mopped 1000 € zu teuer!


    Die zuverlässige Technik bringt euch nach Hause, nicht die hochglanzpolierten Chromteile!


    *ichregmichnochauf*

    *isgarnichgutfürmeinenBlutdruck*

    :tongue:

    Wieviel Kilometer hat das Mopped denn auf der Uhr? Es könnte ja sein, dass die Gummistopfen, die zwischen dem Schraubenkopf der Ventildeckelschraube und dem Ventildeckel sitzen, verhärtet und etwas geschrumpft sind.


    Die Ventildeckelschrauben habe ja unten einen Anschlag. Die kann man nur so weit reindrehen, bis dieser Anschlagring über dem Gewindeloch auf dem Material des Zylinderkopfs aufliegt. Wenn du jetzt mit dem Drehmomentschlüssel 12 Nm ansetzt, dreht sich die Schraube nicht tiefer, sondern erzeugt eben die vorgegebene Zugspannung von 12 Nm im Gewinde. Der Druck, mit dem die Deckeldichtung auf die Dichtfläche am Zylinderkopf gepresst wird muß also aus der Elastizität der Gummis der Ventildeckelschrauben kommen. Wenn die nicht elastisch und zu "dünn" sind, gibts keinen Druck und das Öl kriecht unten durch die Dichtung nach draußen.

    Urb, du kennst das doch auch von Autoreifen. Wenn das Profil runter gefahren ist, aber immer noch nach Gesetz genug vorhanden, dann ist es für einen Platzregen nicht mehr geeignet, der Reifen schwimmt auf. Das gleiche gilt auch für das Mopped. Es geht um Sicherheit und da tauschst du den Reifen, auch wenn genau nach gesetzlicheer Vorschrift theoretisch noch "genug" Restprofil da ist.

    Wenn du Zweifel wegen der Zulässigkeit deiner Reifen hast, solltest du auch sicherheitshalber Regen meiden! Ohne Profil kommt man sehr gut auf trockenem Asphalt zurecht...

    Äh - die eigene Sicherheit ist wichtiger als gesetzliche Vorgaben. Gesetzliche Vorgaben zu erfüllen ist nur wichtig, wenn die Versicherung zahlen soll - aber dann bist du tot...