Motorradanhänger - mit Campingvariante, selbst ge- bzw. umgebaut

  • Hallo Gemeinde,


    nachdem anscheinend größeres Interesse an selbst gelösten Varianten von Motorradanhängern besteht, möchte ich hier gern einen Fred starten, der unter anderem auch die Campingmöglichkeit mit einschließt.


    Hierzu einmal zwei Vorschläge, die man sich bei mobile.de anschauen kann.


    https://suchen.mobile.de/fahrz…dc-ad6d-7a96-ee5b9ff7dbf0


    leider wenig Fotos, aber die wichtigsten Merkmale sind schon gut erkennbar, große Türe hinten mit breiter Auffahrrampe.


    Oder der hier:


    https://suchen.mobile.de/fahrz…90-5b3f-acde-62276c2f3e83


    Soll nur einmal mit aufzeigen, wie sich so Einiges bewerkstelligen lässt. Grundsätzlich sind ältere Adrias recht günstig und eben auch sehr robust gebaut und insofern für einen Eigenumbau nicht schlecht geeignet.


    Das Wichtigste für einen Eigenumbau eines bisher reinen Wohnwagens ist, dass man sich über den grundsätzlichen Aufbau eines älteren Wohnwagens im Klaren ist. Früher wurden Wohnwagen anders als heutige gebaut. Die verbauten Möbel sind in jedem Fall immer tragende Teile, also für die Statik des Wohnwagens von ausgesprochener Wichtigkeit. Es gibt "Spezialisten" die das mittlerweile "modrige" Interieur mancher Wohnwagen komplett ausbauen und sich dann wundern, wenn der ganze Wohnwagen, also die Außenhaut, ohne Vorankündigung einfach so zusammenklappt, jedenfalls spätestens beim ersten Wind. Heute werden manche Wohnwagen jedenfalls schon, so wie auch einige Wohnmobile, in einem speziellen Kunstoffspritzguss Ständerwerk gebaut. Drum herum kommt dann die GFK Außenhaut oder nur das GFK Dach und die Aluaußenhaut. Erst dann kommen die Möbel herein. Früher war das oft alles aus einem mehr oder weniger stabilen "Dachlatten" Holzmaterial mit entsprechenden Styropor Fächern gefertigt, und wie gesagt sorgten die zuerst auf die Bodenplatte verbauten Möbel für die notwendige Statik und Stabilität. Das neue Kunstofffaserspritzgussmaterial, welches auch noch mit Naturfaseranteilen versehen ist, ist absolut wasserdicht und wasserfest und trotzdem noch atmungsaktiv. Nur wenn dieses nicht ganz preiswerte Material verbaut ist, kann ich die jetzt auch gestiegenen Preise für Wohnwagen nachvollziehen. Wenn, wie bei den meisten Anbietern, allerdings immer noch das alte Material bzw. die althergebrachte Konstruktionsweise verwendet wird, finde ich die hierfür aufgerufenen Preise für absolut übertrieben und nicht nachvollziehbar! Genauso wie der Wunschpreis des in dem anderen Motorradanhänger Fred von Urb eingestellten VIdeos über den Knaus Deseo 400 TR. Der Markt gibt die Preise anscheinend zur Zeit her, also warum soll man es nicht versuchen? Wobei hier eben schon auf die Verwendung des neuen Konstruktionsmaterials hingewiesen wird, aber die Verarbeitung und gerade die Ausführung teilweise absolut lieblos und im Detail gerade nicht ausgefeilt umgesetzt wurde. Man muss eben, wie bei vielen bekannten Wohnmbil- und Wohnwagen Massenherstellern immer noch nacharbeiten und ausbessern, bevor der Wagen wirklich ausgeliefert werden kann und das bei Preisen, die ich in den wenigsten Fällen nachvollziehen kann.


    Den von einem ausgesprochen findigen Tüftler umgebauten Wohnwagen hoffe ich, evtl. noch einmal irgendwo im Netz zu finden und werde ihn dann gern hier einstellen. Ich glaube es handelte sich um einen alten Tabbert oder Hobby. Wobei die Qualität eines Tabbert immer vorzuziehen ist. Er hat dort das hintere, große Fenster ausgebaut und auf dieser Breite bis zu Bodenplatte alles auf- und ausgeflext. Hierfür bekommt man mit entsprechendem Rahmenprofil eine Türe, die man als Auffahrrampe dann entweder komplett aufklappen kann oder dort eine entsprechende Auffahrrampe, wegen des Gewichts unserer "Dicken", einhängen kann. Hier hat man soviel Variationsmöglichkeiten zur Verfügung, dass eigentlich mittlerweile jeder mit glücklich werden kann.


    Was die Innenausstattung von alten Wohwagen abetrifft, ist das ja meistens Geschmackssache, wie man das evtl. erneuern möchte. Generell sollte man immer im Auge haben, welches Ausgangsgewicht der Wohnwagen hat und wie hoch das zulässige Gesamtgewicht des Zuges, also Zugfahrzeug einschließlich Wohnwagen, ausgewiesen ist. Bei allen, die nicht mehr die alten Führerscheine besitzen, die bis 7.5 Tonnen schwere Fahrzeuge bewegen dürfen, ist bei 3.5 Tonnen in der Regel sowieso Schluß. Erst mit einer zusätzlich abgelegten Püfung darf dann das Gesamtgewicht noch einmal entsprechend der abgelegten Prüfung für den Anhänger höher ausfallen. Ich würde bei unserem Lieblingsmoped immer eine Tandemachse beim Wohnwagen empfehlen und somit eine Hängerlast von min.1.500 kg ins Auge ziehen, als auch ein allradbetriebenes Zugfahrzeug. Bei deren Zugeigenschaften gibt's in der Regel die geringst möglichen bösen Überraschungen, was die Anhängelasten betrifft.

    Ich hatte mich z.B. einmal für einen Citroen C5 Tourer mit der 3.0 Ltr. V6 auf 290 PS und 500 NM Drehmoment getunten Maschine entschieden, weil der natürlich locker mit 2 Tonnen Anhängelast, vor allem mit Automatikgetriebe fertig werden würde. Weit gefehlt! Bei dem Modell mit einem viel kleineren Motor hätte ich noch 1.750 kg anhängen dürfen, meiner hatte gerade noch 1.100 kg. mögliche Anhängelast ausgewiesen, auf Grund des zulässigen Gewichts des Gesamtzuges, sehr enttäuschend. Auflastung wäre ins Ungewisse bzw. bei der Firma im Nichts geendet. Also immer vorher erkundigen, was überhaupt möglich ist.


    Was ich heute als erstes immer "heraus schmeißen" würde, wäre die in der Regel immer verbaute "primitive" Küche mit den viel zu kleinen Kochfeldern auf Gasbasis, sowie den oft auch noch über Gas zu betreibenden, viel zu kleinen und bei Austausch viel zu teuren Kühlschrank. Heute gibt's dermaßen tolle Grilloptionen, wie Cadac, wo ich wirklich alles mit machen kann und nicht nur zum "Grillen verdammt bin", und das noch für ganz kleines Geld! Dann habe ich auch die lästige und bei zwei Gasstellen dann auch schon relativ teure Gasprüfung alle zwei Jahre nicht mehr am Hals. Heutige Kompressorkühlboxen sind dermaßen leistungsstark und eben vorteilhaft mobil einsetzbar, dass ich eine andere Alternative eigentlich kaum noch in Erwägung ziehe. Ich habe es jetzt beim Sardinienurlaub mit einer solarbetriebenen Powerbox, wo ein 80 Ah Li-Ionen Akku zum Einsatz kommt, welches auch genauso von Tesla verwandt wird, im Praxisbetrieb selbst getestet und war sehr positiv überrascht, was sich damit alles so anstellen lässt.


    Das soll's für's Erste einmal gewesen sein. Mehr dann gern bei entsprechenden Nachfragen.


    Sonnige Grüße vom Hochrhein

    Rainer

  • Servus Rainer,


    ich denke das mit den Wohnwagen/-umbauten wird etwas knifflig. Wenn Du mal nur den 1. in deiner Liste nimmst und die Hecktüre im Verhältnis zur Gesamtbreite nimmst, dann komme ich auf ca. 960mm Türbreite. Meine Brems- und Kupplungshebel sind schon genau 1.000 mm lichte Weite, die Lenkerenden so um die 980mm. Da müsste die Türe schon ausgesägt werden.

    Mit den Packtaschen/Koffern könnte es beim einen oder anderen noch gehen, je nachdem ob er noch Chrombügel außenliegend an den Koffern hat.


    Das zulässige Gesamtgewicht des Wohnwagens wird mit 1.300kg und das Eigengewicht mit 900kg angegeben. Wenn dann das Moped mit 340kg hinten reinkommt hast Du gerade mal 60kg Zuladung!

    Gaslflaschen, Wasser, Gepäck?

    Hinzu kommt, wie weit Du die Maschine nach vorne/hinten im Wohnwagen platzieren kannst, um die Stützlast auf die Anhängekupplung nicht zu überschreiten.

    Ich möchte deine Thema nicht madig machen, aber jeder Wohnwagen eignet sich hierfür sicherlich nicht. Ein interessanter Beitrag bleibt es allemal!!

    LG


    Martin #37862#


    A bikers work is never done

  • Rainer, wir sollten reden …


    Ich habe jahrelang unser Familiengespann auf einem 1,5 m breiten Hänger gezogen. Alles gut, aber irgendwann hatte ich das Thema Auffahrschienen satt und habe mir dann letztes Jahr einen Absenkhänger gekauft:

    https://www.unsinn.de/de/anhae…yp/826-13-1550-ungebremst


    Die Entscheidung fiel leicht, weil der Hersteller hier um die Ecke produziert und ich sogar ein preiswertes Ausstellungsstück ergattern konnte. Auf die Plattform kann man natürlich einen Überbau setzen und somit geistert die Idee den Hänger additiv auch zum Überachten zu nutzen schon länger durch meinen Kopf. Da der Hänger ungebremst ist, hätte sich der mögliche "Ausbau" natürlich fast von selbst erledigt (Thema Gewicht). Aber 2 Fenster, ein Oberlicht, eine Campingküche und ein Klappbett ...


    Mal sehen, jetzt kommen ja die langen Winternächte und viel Zeit sich Gedanken zu machen


    Gruß

    Wolfgang

  • Rainer, wir sollten reden


    Mal sehen, jetzt kommen ja die langen Winternächte und viel Zeit sich Gedanken zu machen


    Gruß

    Wolfgang

    Machen, lässt sich mittlerweile "fast" alles. Bei jedem neuen Projekt lernt man immer nur hinzu und insofern ist Reden ganz wichtig.

    Vor allem sollte man sich Gedanken machen, was überhaupt möglich bzw. nötig ist. So wie ich zuvor ausgeführt habe, mögliches Gesamtgewicht - Breite - Höhe und vor allem, Zweck - Nutzen Analyse. Wie oft nutze ich das Teil dann wirklich?

    Deshalb habe ich mich z.B. immer gegen die Anschaffung eines adäquaten Wohnmobils entschieden, welches nach meinen Ansprüchen mind. 95.000,--€ kosten würde. Die wenigsten Erstbesitzer von Wohnmobilen, die ich kennen gelernt habe, sind vollkommen zufrieden mit dem, was sie einst gekauft haben. Nicht mein Ding! Ganz zu schweigen von der Zeit, wo das Teil dann ungenutzt im Jahr in der Ecke steht. Mittlerweile gibt es genügend dubiose Firmen, die mein Wunschtraummobil "professionell" und angeblich für mich lukrativ vermietet. Auf der letzten Caravan Messe in Düsseldorf habe ich hiervon einige kennen lernen dürfen. Was ich davon halte? Definitiv die Finger!


    Also reichlich Gedanken machen, was man wirklich will und auf welchen Luxus man beim "Moped campen" keinesfalls verzichten möchte. Man sollte eben ab und an, durften wir ja auch schon bereits lesen, an die Bedürfnisse der Begleitung denken. Auch wenn wir uns evtl. mit dem "Allernotwendigsten" zufrieden geben würden, ist es für die Begleitung nicht immer so prickelnd. Hygiene ist da mal ein wichtiges Stichwort.

    Dann sich die Mühe eines ausführlichen Plans machen, hilft sehr!


    Ich habe z.B. anfangs Jahr mehrere Berichte über den Eigenbau von Tiny-Häusern verfolgt und mich auch dafür einmal interessiert. Für 20.000,-- € bekomme ich hier echt viel realisiert. Ein gutes Anhängerfahrgestell mit wirklich guter Breite, sehr ordentlicher Länge und einem Antischlinger-Alko-Fahrwerk bekommt man für eine zulässige Last bis 3.5 Tonnen schon für etwas über 3.600,--€ aus Holland. Dann kann man seinen Wünschen und Träumen vollen Lauf lassen. Die Einzelabnahme ist in der Regel nicht so schwierig und teuer, wie es immer irgendwie "herumgeistert" und gerüchteweise verbreitet wird.

    Gerade was Umbauten von bereits zugelassenen Anhängern betrifft, ist man, wenn man das zulässige Gesamtgewicht, Breite und Höhe berücksichtigt, in der Gesaltung sehr flexibel. Es darf natürlich keine offensichtliche Missachtung der Verkehrstauglichkeit stattfinden und keine Verkehrsgefährdung vorliegen!

    Bei einem Anhänger werden halt hauptsächlich nur die Laufeigenschaften, also das Fahrwerk, die Bremseigenschaften der Auflaufbremse, wie die Beleuchtung als auch der Anhängerkugelkopf geprüft. Was Du letztendlich in Deinem Hänger transportierst, ist denen egal und solange die transportierte "Ware" ordentlich gesichert ist, befindest Du Dich immer im grünen Bereich!


    Also dann wünschen wir Dir mal einen langen, kalten, dunklen und recht kreativen Winter...??

    Freue mich, auch Dich bald einmal persönlich kennen lernen zu dürfen. Bis dahin viel Spaß hier und allzeit gute Fahrt!


    Beste Grüße vom Hochrhein

    Rainer

    #38681

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  • Hier noch ein Beispiel, was möglich ist, wenn man ein entsprechendes Fahrgestell für den Anhänger gewählt hat. Man beachte die technischen Daten, wichtig 1.000 kg Zuladung möglich. Die Beschreibung und Fotos lassen allerdings ein bisschen zu wünschen übrig. Der Preis ist auch...na ja...man kann's ja mal versuchen...


    https://www.ebay-kleinanzeigen…on-sec/1233372178-220-434


    oder für Minimalisten :


    https://www.ebay-kleinanzeigen…-tango/974501646-220-4548


    Gruß vom Hochrhein

    Rainer

    #38681

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  • sportcaravan,

    nicht selbst gebaut aber perfekt.

    Preis für Neufahrzeug. Nicht billig aber gut.Screenshot_20191019-212435_Chrome.jpg

    ...wirklich gut?

    Schlafen unterm Küchen- oder Kleiderhängeschrank? Tut mir echt leid. Preis für das, was der bietet, geht gar nicht!

    Länge der Garage, 235cm für unsere "Dicke" wohl etwas kurz. Breite 185 cm, kannst Du drinnen definitiv nicht drehen, damit die, die links steht, rückwärts steht. Rückwärts hochschieben? Da brauch ich minestens drei Leute für. Wenn zwei "Dicke" vorwärts stehen und ich wenig Gepäck dabei habe, wird mit Sicherheit die Anhängerkupplung hoch gezogen, So wie das Hauptgewicht dann hinter dem zweiten Reifenpaar positioniert ist. Wobei bei 1,85 passen zwei "Dicke" wahrscheinlich eh nicht nebeneinander, auch wenn ich gegen "ganz kleines Geld" auch noch so viel auflasten kann.


    Überhaupt würde ich zu gern wissen, wie die vier Schlafplätze hinbekommen wollen und Küche mit Ceran-Kochfeld? Top-modern, Technik aus dem letzten Jahrtausend! Schon mal was von Induktion gehört? Aber der Preis ist schon erste Sahne, für die Hälfte bau ich mir nen Eigenen mit all dem, was die mir bieten, aber Technikstand von mindestens heute!


    Aber natürlich schon interessant, was alles so angeboten wird und wer bereit ist, für so wenig Camping soviel Geld zu bezahlen.

    Bin ich eigentlich der Einzige, der sich vorher immer persönlich von dem überzeugt, was ihm angeboten wird, bevor er soviel Geld bezahlt und seinen gesunden Menschenverstand walten lässt, wenn er solche Angebote erhält? Wenn ich mir diese Offerte genau ansehe, weiß ich, warum ich keiner Werbung mehr Glauben schenke! Was ich auf der lettzen Messe in Düsseldorf alles gesehen, gehört und gelesen habe, was es angeblich alles gibt und funktionieren soll...sensationell! ...und unterm Strich, kostet ja alles nichts! Die rufen Preise auf, da wird einem echt schwindelig.


    In diesem Sinne, immer weiter recherchieren und inspirieren lassen...


    Grüße vom Hochrhein

    Rainer

    #38681

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  • DJ Ray


    War ja nur eine Vorstellung des Hängers

    1. Mann kann die Garage auch größer machen lassen

    1.a Das Bett wird ausgezogen, hat locker Platz für 2.

    Ein Freund hat den Hänger immer zum Motorradrennen mit. Haben ihn dort besucht und zu 3 ganz bequem geschlafen.

    Bei You tube gibt es auch einen Film über den Hänger

    Im Link vorher war es auch nicht günstiger


    2. Ich persönlich würde mir so etwas nie kaufen, da ich immer auf 2 Rädern losfahre und auf 2 Rädern wieder zurück komme. :chop::rocket:

    Meine Dicke auf einen Hänger oder in ein anderes Fahrzeug geht gar nicht.

    Wenn dann fährt man Motorrad und transportiert es nicht.


    Und ein Hotel mit Service schadet auch nicht.

    Denn das Preis- Leistungs-Verhältniss beim Camper/ Camping und Die Kosten auf den Plätzen geht gar nicht. :thumbdown:

    Rechne das mal um.

    Da kann ich ewig im Hotel übernachten. :prost::trink:8)




    Glück auf

    Der Krieger

    Glück auf


    Der Krieger

    :chop:

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  • Hallo Rainer,


    ich kann dich beruhigen, Du bist nicht der Einzige der sich hier Gedanken macht. Jedoch hat nicht jeder hier Interesse sich solch ein Monster hinten dran zu Hängen, noch hat jeder die passende Zugmaschine, sich einen Hänger mit 2.200kg (2.700kg) hinten dran zu hängen. Und nicht jeder will zu einem Treffen fahren um dann außerhalb der Hotels in einem Wohnwagen zu übernachten.

    Ich sehe es bei der vorgestellten Variante wie Du, oben 2 Leute schlafen lassen wird nicht funktionieren, geschweige denn an die Küchenschränke ranzukommen. Das Bett müsste absenkbar sein.

    Hinten, vorwärts eine Valk rein zubekommen, die gerade mal so mit dem Lenker und der Überhang passt ist ein Witz, wie will ich die in eine Wippe, oder wieder aus der Wippe raus bekommen.

    Eine Windschutzscheibe müsste jedesmal abgebaut werden, da habe ich mich schon mal mit befasst, mit Schnellverschlüssen zu arbeiten. Bis jetzt noch kein brauchbares Ergebnis, weil ich die Scheibe nicht einfach über die Zusatzscheinwerfer bekomme.

    Egal wie, die Mopeds bekommst nur mit einer elektrischen Seilwinde da rein.


    Wenn man sich damit beschäftigt, so etwas zukünftig sich anzuschaffen, finde ich solche Beiträge wie von Krieger sehr gut! So bekommt man das Für und Wieder relativ Zeitnah mitgeteilt. Für jemanden der sich zukünftig so etwas bauen will, wird hier aufgezeigt, auf was man gerade bei unserer Dicken achten muss.


    Krieger :

    Deine Anmerkung:

    Meine Dicke auf einen Hänger oder in ein anderes Fahrzeug geht gar nicht.

    Wenn dann fährt man Motorrad und transportiert es nicht.


    Wenn man so wie ich, in der Regel max 10-15 Tage Urlaub zur Verfügung hat, und mit dem Motorrad am Stück keine 800/900km am Stück fahren möchte, um am Urlaubsort anzukommen dann überlegt man sich schnell, wie man das an einem Tag bequemer schaffen kann.

    Das geht dann mit Hänger, Womo oder Van doch bequemer und hat den Vorteil, dass man nicht eben mal gschwind, mit der Dicken 1.600/1.800km Reifenverschleiß auf der Autobahn produziert.

    Ich denke, das muss jeder für sich entscheiden. Aber nur weil ich mein Motorrad schonend an den Urlaubsort transportiere, bin ich nicht weniger Motorradfahrer als jemand der mit seinem Motorrad die ganze Strecke fährt ;)



    VG Martin

    LG


    Martin #37862#


    A bikers work is never done

  • Zitat: "" Wenn man so wie ich, in der Regel max 10-15 Tage Urlaub zur Verfügung hat, ….."



    Die Grundidee ist nicht schlecht und wer genügend Geld hat......


    Ich bin Rentner und fahre jeden Monat mindestens 1 ganze Woche raus...………


    Meine Frau arbeitet zwar noch, kann sich aber ihre Arbeit so einteilen, so dass es geht......

  • ...

    Wenn dann fährt man Motorrad und transportiert es nicht.

    ....

    Glück auf

    Der Krieger

    Moinsen,

    natürlich hast auch Du Recht, bist aber offensichtlich noch ein "junger Krieger"! Entschuldige bitte die flapsige Ausdrucksweise im Voraus, bot sich an. Ab 60+ kommt vielleicht auch bei Dir eine andere Sichtweise? Sag nicht "sicher nie", weiß man nämlich erst, wenn's soweit ist.:]


    Der von Dir angegebene Grund, man sollte sich sein Camping-Hobby einmal gegenrechnen, war genau der Grund, woraus die Geschäftsidee mit unserer neu gegründeten Firma entstand. Bei Preisen von gut 45.000 für einen gut ausgestatteten Wohnwagen oder eben 95.000 € für ein entsprechendes Wohnmobil, mache ich entsprechende Luxusurlaube in tollen Luxushotels weltweit und immer in der ersten Reihe, also mit Meer- oder Bergsicht, ohne warten zu müssen, bis mal ein solcher Platz beim Camping frei wird. Ganz abgesehen von den ganzen Nebenkosten, Stellplatz zu Hause, Unterhalt etc.pp. Nur soviel, vor gut neun Jahren in der Toskana, 2 Erwachsene mit 2 Kindern, in der x- ten Reihe, auf einem Campingplatz mit gut über 700 Stellplätzen, also riesig, wollten sie für eine Nacht 79,-- Euro haben. Da fiel mir echt nichts mehr ein, außer bodenlose Frechheit, Unverschämtheit und absolute Abzocke! Zumal der Platz zudem hoffnungslos überstellt war. Wir sind nur eine Nacht geblieben, weil wir mussten und standen in einer breiten Straße, die zu einem der nicht mehr vorhandenen Stellplätze führte, hatten aber wenigstens Stromanschluss und konnten ausgiebig duschen.

    Italien hat's mittlerweile wirklich drauf...


    Andererseits gebe ich Martin auf jeden Fall Recht, 900 km zehren auch jedes Mal auch an und vor allem gerade an AVON Reifen, was ich zudem bei Regen gar nicht haben muss. Bin letztens noch auf meiner letzten Schönwettertour vor dem ankommenden Regen abgehauen und deshalb mal wieder Autobahn gefahren. Auf der rechten Spur, genau da wo man in der Regel mit dem Moped fährt, eine Bitumennaht, über zig Kilometer! Bei Regen hätte ich wahrscheinlich voll abgekotzt! So bin ich teilweise Schlängellinien gefahren und habe mich auch schon etwas aufgeregt, wie blöd man Autobahnen bauen kann. Nagelneue Asphaltdecke auf der A81 vom Stuttgarter Kreuz Richtung Singen.


    Insofern stimmt natürlich die Aussage, jeder wie er will und kann und was ihn glücklich macht. Daher unsere Idee, absolutes top-campen, mit möglichst allem "Drum und Dran" für max. 10-15 k €, flexibel bei fast jedem Auto einsetzbar. Kann das mir bekannte Auto, an welches ich gewöhnt bin, dann auch immer noch für die Fahrt zur Arbeit nutzen...mit nem T6 ist's auch nicht unbedingt leicht, nen entspechenden Parkplatz auf nem Betriebsgrundstück oder beim Supermarkt zu finden. Mit nem Auto mit dem ich täglich fahre, schon eher. Bei 'ner vierköpfigen Familie wird's mit unserer Alternative aber auch schon nicht ganz einfach. Ist eben individuell unterschiedlich, wie immer im Leben. Aber eben Möglichkeiten habe ich mittlerweile zu Hauf!


    Gruß vom Hochrhein

    Rainer

    #38681

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