Beiträge von Berni

    Moin Mansfealler,

    erst mal willkommen im Forum!


    Meine Erfahrungen sind Folgende:

    Dunlop, kleine Laufleistung und Kurvengeräusche.

    Metzeler, der meist gefahrene Reifen, gute Laufleistung, gute Fahreigenschaften.

    Avon, hohe Laufleistung, sehr guter Grip, schlecht auf nassem Betun.


    Meine Empfehlung:

    Für normale Cruiser den Metzeler!

    Für Kurvenräuber den Avon!

    Wenn der Wind schräg von vorne kommt, haben die Packtaschen/ Koffer das eiern bei mir ausgelöst. Ich habe das mal intensiv getestet. Manchmal hat nur das überholen eines LKWs gereicht. Ohne Packtaschen habe ich es nie geschafft das Moped ins eiern zu bekommen. Mit dem Wilbersfahrwerk wurde es besser.

    Der Killschalter hat nur einen Kontakt (IG1 und IG2), aber du hast recht, der Anlasser wird dadurch auch unterbrochen.

    Da meine Nachbarin auch eine 750er Shadow hat weiß ich, das die rechte Bedienungseinheit identisch mit der F6C ist. Zumindest die EU Ausführung.

    Moin EO,

    wie du schon richtig erkannt hast, ist die Stromversorgung, schwarz (sw/-) und rot (rt/+), bei jedem Instrument von der Zündung, hier wird im Instrument auch die Beleuchtung angesteuert.

    Gelb, ge, ist die Geberleitung, vom Instrument über den Geber zur Masse.


    Bei der Uhr ist rt Dauer+ (direkt über eine Sicherung von der Batterie), und ge Zündung.


    Bei der Tankanzeige geht ge über den Geber an Masse.


    Das Lampengehäuse hat eine sehr gute Masse, da hatte ich nie Probleme. Du kannst die Masse aber auch von einer grünen (gn) Leitung in der Lampe nehmen.


    Bei HONDA sind alle GRÜNEN Leitungen Masse!

    gn/sw, gn/ws oder ähnliche Leitungen sind geschaltete Massen!

    Für mich ist das Kerzenbild zu dunkel, also zu wenig Luft. Ich befürchte, das auf Dauer die Ventilsitze verrußen und damit die Kompression abnimmt.

    Kann aber auch an den Verwirbelungen des Gitters liegen, welches die Anströmgeschwindigkeit der Luft bremst.

    Ich gehe mal davon aus, das die Kerzen aus einem heißen Motor stammen.

    Sind theoretische Gedanken von mir.

    Wenn, dann wäre der Thermofühler im Stator.

    Messe mal die Ohmwerte zwischen den einzelnen Lamellen, die sollten alle gleich sein.

    Und einmal vom Kommutator zum Eisenkern am Rotor, hier sollte keine Verbindung sein.

    Gute E-Motoren haben ein Temperaturfühler, meisten PT100, in der Wicklung. Wenn der zu hohe Temperatur meldet, wird die Wicklung zu heiß. Das ist meistens die Folge eines Windungsschlußes. Das wiederum hat zur Folge, das die Stromaufnahme steigt.


    Du solltest mal eine Isolationsmessung im kalten Zustand machen und dann noch mal wenn er abgestellt hat. Während des Laufens eine Strommessung.

    Oder es fehlen ein paar Nieten an der Kupplungsdämpferplatte. Kommt immer drauf an, wo die Nieten sich verkeilen.

    In jedem Fall würde ich die komplette Kupplung und Ausrücklager erneuern, wenn schon mal alles auseinander muss.

    Ich habe in den letzten 16 Jahren unzählige Male den Tank auf und abgebaut, gehe dabei folgender Maßen vor:

    Alle Arbeiten mache ich von der linken Seite.

    1. Tank lösen.

    2. Am Benzinhahnantrieb die Kreuzschlitzschraube lösen, auf ZU stellen und Antrieb abziehen.

    3. Tank an der Sitzbank anheben und Tankentlüftungsschlauch abziehen.

    4. Zwischen Tank und Rahmen einen Schraubendrehergriff oder ähnliches stecken, damit der Benzinhahn etwas höher kommt.

    5. Quetschring vom Benzinschlauch zurückschieben und den Schlauch abziehen. Durch das auswaschen des Benzin's sitzt der meisten sehr fest. Einmal mit dem großen Schraubendreher anschieben, dann geht er leicht ab.

    6. Unterdruckschlauch abziehen. Den Quetschring schmeiße ich weg, da der Schlauch ja eh angesaugt wird und nicht abgeht.


    Die Leitungen der Tankanzeige gibt es normal nur bei der Interstrade.


    1. Vor dem Aufsetzen schauen, das die drei Schläuche vor Ort liegen.

    2. Tank aufsetzen, zum Lenker schieben, am Sattel hochhalten und den Überlausschlauch anstecken.

    3. Tank auf Schraubendrehergriff absetzen, und nach links schieben.

    4. Unterdruckschlauch ertasten, Unterdruckstutzen ertasten und Schlauch aufstecken. Wenn man weiß wie das aussieht, kann man das sehr leicht machen ohne was zu sehen.

    5. Benzinschlauch ertasten, Benzinstutzen ertasten und aufstecken. Quetschschelle aufschieben.

    6. Tank ablassen in richtige Position bringen und festschrauben.

    7. Benzinhahnantrieb aufstecken, festziehen und Position testen.


    Wie schon beschrieben, mache ich das Ganze nur durch Tasten. Leichter geht es natürlich ohne die Chromblende. Wichtig ist nur, das man sich alles genau anschaut, damit man genau weiß wo man mit den Fingern ist. Dauert dann keine 5 Min.


    Der eine oder andere macht das vielleicht anders, aber ich habe so die besten Erfahrungen damit gemacht.

    Ist nur ein Tipp ;)

    Ein kleinen Nachtrag habe ich noch!

    Die Dichtung der Ventildeckel von beiden Seiten gut einfetten!

    Erstens dichtet das besser und zweitens klebt die Dichtung besser im Deckel beim aufsetzen. Ich hatte mal eine zerstört, weil sie unten wieder rausgerutscht ist und ich es nicht bemerkt habe.


    Wie EO schon geschrieben hat, ärgern ein Kabel beim aufsetzen des Ventildeckels. Ich lege Isolierband um die Kabel und klebe sie nach vorne über den Nockenwellendeckel. Bei mir sind da nämlich drei, eine noch von der Öltemperatur.


    Ich muss noch mal sagen, das du es sehr gut beschrieben und bebildert hast,EO! :thumbup::respekt1:

    Könnt ihr mal die Eigenschaften von DOT 5.2 erklären, finde im Netz nicht richtig was. Mir hat man erzählt, das es wie DOT 4 ist, aber nicht so viel Wasser zieht.