Beiträge von Berni

    Wenn, dann wäre der Thermofühler im Stator.

    Messe mal die Ohmwerte zwischen den einzelnen Lamellen, die sollten alle gleich sein.

    Und einmal vom Kommutator zum Eisenkern am Rotor, hier sollte keine Verbindung sein.

    Gute E-Motoren haben ein Temperaturfühler, meisten PT100, in der Wicklung. Wenn der zu hohe Temperatur meldet, wird die Wicklung zu heiß. Das ist meistens die Folge eines Windungsschlußes. Das wiederum hat zur Folge, das die Stromaufnahme steigt.


    Du solltest mal eine Isolationsmessung im kalten Zustand machen und dann noch mal wenn er abgestellt hat. Während des Laufens eine Strommessung.

    Oder es fehlen ein paar Nieten an der Kupplungsdämpferplatte. Kommt immer drauf an, wo die Nieten sich verkeilen.

    In jedem Fall würde ich die komplette Kupplung und Ausrücklager erneuern, wenn schon mal alles auseinander muss.

    Ich habe in den letzten 16 Jahren unzählige Male den Tank auf und abgebaut, gehe dabei folgender Maßen vor:

    Alle Arbeiten mache ich von der linken Seite.

    1. Tank lösen.

    2. Am Benzinhahnantrieb die Kreuzschlitzschraube lösen, auf ZU stellen und Antrieb abziehen.

    3. Tank an der Sitzbank anheben und Tankentlüftungsschlauch abziehen.

    4. Zwischen Tank und Rahmen einen Schraubendrehergriff oder ähnliches stecken, damit der Benzinhahn etwas höher kommt.

    5. Quetschring vom Benzinschlauch zurückschieben und den Schlauch abziehen. Durch das auswaschen des Benzin's sitzt der meisten sehr fest. Einmal mit dem großen Schraubendreher anschieben, dann geht er leicht ab.

    6. Unterdruckschlauch abziehen. Den Quetschring schmeiße ich weg, da der Schlauch ja eh angesaugt wird und nicht abgeht.


    Die Leitungen der Tankanzeige gibt es normal nur bei der Interstrade.


    1. Vor dem Aufsetzen schauen, das die drei Schläuche vor Ort liegen.

    2. Tank aufsetzen, zum Lenker schieben, am Sattel hochhalten und den Überlausschlauch anstecken.

    3. Tank auf Schraubendrehergriff absetzen, und nach links schieben.

    4. Unterdruckschlauch ertasten, Unterdruckstutzen ertasten und Schlauch aufstecken. Wenn man weiß wie das aussieht, kann man das sehr leicht machen ohne was zu sehen.

    5. Benzinschlauch ertasten, Benzinstutzen ertasten und aufstecken. Quetschschelle aufschieben.

    6. Tank ablassen in richtige Position bringen und festschrauben.

    7. Benzinhahnantrieb aufstecken, festziehen und Position testen.


    Wie schon beschrieben, mache ich das Ganze nur durch Tasten. Leichter geht es natürlich ohne die Chromblende. Wichtig ist nur, das man sich alles genau anschaut, damit man genau weiß wo man mit den Fingern ist. Dauert dann keine 5 Min.


    Der eine oder andere macht das vielleicht anders, aber ich habe so die besten Erfahrungen damit gemacht.

    Ist nur ein Tipp ;)

    Ein kleinen Nachtrag habe ich noch!

    Die Dichtung der Ventildeckel von beiden Seiten gut einfetten!

    Erstens dichtet das besser und zweitens klebt die Dichtung besser im Deckel beim aufsetzen. Ich hatte mal eine zerstört, weil sie unten wieder rausgerutscht ist und ich es nicht bemerkt habe.


    Wie EO schon geschrieben hat, ärgern ein Kabel beim aufsetzen des Ventildeckels. Ich lege Isolierband um die Kabel und klebe sie nach vorne über den Nockenwellendeckel. Bei mir sind da nämlich drei, eine noch von der Öltemperatur.


    Ich muss noch mal sagen, das du es sehr gut beschrieben und bebildert hast,EO! :thumbup::respekt1:

    Könnt ihr mal die Eigenschaften von DOT 5.2 erklären, finde im Netz nicht richtig was. Mir hat man erzählt, das es wie DOT 4 ist, aber nicht so viel Wasser zieht.

    Moin Martin, ich bestreite den Hydrolock ja nicht. :)

    Das war ja meine Theorie aus meinen Erfahrungen. :/

    Wie du den Anlasser betätigt hast, war da gleich Stillstand?


    Die vier Takte (Animation) © WikipediaQuelle: Wikipedia


    Was bedeutet eigentlich Rückzündung?

    Wenn der Kolben in der Phase 1 ist, also die Abgase abgibt, in unserem Fall den Sprit hinaus befördert ( ich gehe mal davon aus, das nicht zu viel Sprit im Brennraum ist :)) könnte es doch sein, das nicht der gesamte Sprit ausgestoßen wird. Nun zündet die Zündkerze, weil wir ja einen Doppelzünder haben, das Auslassventil schließt und der Kolben bekommt was auf die Mütze und macht eine Vollbremsung.:/

    Bei einem Zylinder könnte ich mir das vorstellen, aber bei 6?=O

    Ich glaube das mit dem Hydrolock passt besser!



    Ich hatte mal einen klemmenden Schwimmer auf der linken Vergaserreihe.

    Nach einer längeren Standzeit wollte ich vor dem ersten Start nicht so lange den Anlasser drehen lassen, also habe ich den Unterdruckschlauch von Benzinhahn angesaugt um ihn zu öffnen und die Vergaserkammern füllen. (Mache ich immer so wenn die Vergaser leer sind. Haben ja leider keine PRI Stellung)

    Mit einmal kam der Sprit aus dem Überlauf der Vergaser. Bis ich das mitbekommen habe was schon ein großer See unter dem Moped.

    Hätte ich da den Anlasser betätigt ohne die Kerzen zu entfernen, wäre es bestimmt auch zum Hydrolock gekommen.

    Das kann natürlich auch passieren.

    In diesem Fall sollte man alle Kerzen rausdrehen und den Anlasser betätigen.

    Und ein Ölwechsel wäre auch nicht schlecht, wenn Sprit durch die Zylinder läuft.


    Auf dem Treffen in Fall habe ich mitbekommen, wie nach dem abladen der Anlasser betätigt wurde, der Motor drehte, es gab ein Knall und der Motor war aus. Dann wurde der Anlasser wieder betätigt und es gab ein hässliches Klackern als der Anlasser drehte. Dann sprang die F6 an. Später in Kiel haben wir dann den Motor geöffnet und es fehlten 2 Zähne am Anlasserritzel. Ich muss mal suchen, irgendwo habe ich noch Bilder davon.

    Wenn der Benzinhahn auf dem Anhänger nicht geschlossen ist, wird durch die ständige Auf- und Abbewegung die Unterdruckmembrane immer wieder geöffnet. Genauso ist es mit den Schwimmern in den Vergasern. Die Brennräume laufen voll Benzin. Wir das Moped sofort nach der Ankunft gestartet, kann es zu einer Rückzündung kommen. Diese versucht den Motor falsch herum zu drehen. Da der Anlasser über eine Rutschkupplung mit dem Motor verbunden ist, brechen dann ein paar Zähne des Anlasserritzels weg.

    Wenn man Glück im Unglück hat, gehen die Zähne durch die anderen Zahnräder hindurch in die Ölwanne ohne weiteren Schaden anzurichten.

    Der Reparaturaufwand ist erheblich. Es loht sich also den Benzinhahn zu schließen, wenn das Moped im Stand irgendwelchen Bewegungen ausgesetzt wird! 8o


    Wenn an der LiMa ein Defekt auftritt, ist es zu 99% der von dir beschriebene Fall, ein Drahtbruch,

    wahrscheinlich in einer der Leitungen zwischen Schleifringen und Wicklungen.

    Also Anker ausbauen und die Stelle suchen. Wenn gefunden, gehts relativ leicht zu reparieren (löten).

    Habe ich vor 15 Jahren mal gemacht, hat nur 100 km gehalten. Danach ist der Anschluss der innere Leitung gebrochen, da kommst du nicht ran. Neuen Anker rein und fertig.

    Hmmm........:/ die Gemischeinstellung wirkt nur im Standgas. Synchronisation verstellen macht so viel aus?


    Aber egal, Hauptsache sie läuft wieder!8)

    Wenn alles so ist wie beschrieben, muss sie wie am Anfang laufen.

    Zurückrüsten wird nichts bringen.


    Zeigt sie beim Gas geben schwarze oder blaue Wolken?

    Was zeigen die Instrumente beim synchronisieren an? Wieviel Unterdruck wird bei 1000 und 3000 U/min aufgebaut? Normal sind ca. -0,3 bar.

    Hast du mal Kompression gemessen?


    Wir hatten auch mal so einen Fall, der ist bei Honda Lang gelandet. Haben aber leider nie erfahren was die genaue Ursachen war.